"Große Emotionen bei mir": Gladbach-Held Stindl überglücklich

Für Lars Stindl war der Last-Minute-Treffer für Borussia Mönchengladbach beim italienischen Topklub AS Rom etwas ganz Besonderes. "Das hat natürlich große Emotionen bei mir freigesetzt, nach den sechs Monaten in der Reha", sagte der lange verletzte Kapitän des Bundesliga-Spitzenreiters nach dem 1:1 (0:1) in der Europa League bei DAZN: "Ich bin sehr froh, dass der Elfmeter reingegangen ist." Jetzt Fußballreise buchen!
Lars Stindl ist nach seinem Treffer überglücklich

Lars Stindl ist nach seinem Treffer überglücklich

Stindl, der vor einem halben Jahr einen Schienbeinbruch erlitten hatte und erst am Samstag in Dortmund (0:1) sein Comeback feierte, avancierte mit seinem späten Elfmetertor zum umjubelten Helden in Rom. Im strömenden Regen behielt der 31-Jährige, der aufgrund der bevorstehenden Geburt seines zweiten Kindes erst am Spieltag angereist war, die Nerven.

Trainer Marco Rose war voll des Lobes: "Wir hatten das vorher nicht ausgemacht. Aber in dem Moment, als gepfiffen wurde, hat er sich den Ball geholt. Da war klar: Unser Kapitän schießt. Er hat sicher verwandelt und das zeigt, wie wichtig er für uns ist."

Der Handelfmeter war allerdings ein Geschenk von Schiedsrichter William Collum (Schottland), selbst Rose gab zu, dass es "eher Kopf statt Hand" gewesen sei. Roma-Verteidiger Chris Smalling hatte zuvor einen Schuss aus kurzer Distanz mit dem Gesicht geblockt.

Stindl bedankte sich und durfte anschließend im strömenden Regen ausgelassen mit den mehr als 5000 mitgereisten Fans jubeln. Und Torhüter Yann Sommer, in den vergangenen Monaten interimistisch Kapitän der Fohlenelf, kündigte an: "Jetzt bekommt er seine Kapitänsbinde wieder."

 

SID

 

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