Die Abwehrspieler richten es für Frankfurt: "Das Tor unbedingt machen"

Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter hatte wohl schon eine Ahnung. "Er hat mir gesagt, dass er wusste, dass ich den jetzt mache", sagte Matchwinner Martin Hinteregger mit einem Lächeln im Gesicht bei Nitro. Der Innenverteidiger sprach über jene Sekunden vor seinem Kopfballtreffer zum 2:0 (73.) im "Schlüsselspiel" in der Europa League gegen Standard Lüttich, das die Eintracht letztlich mit 2:1 (1:0) gewann. Jetzt Fußballreise buchen!
Frankfurt konnte sich auf seine Abwehrspieler verlassen

Frankfurt konnte sich auf seine Abwehrspieler verlassen

"Ich wollte das Tor unbedingt machen. Wenn man sieht, was hier los ist, das glaubt man gar nicht", sagte Hinteregger und warf einen Blick in die Fankurve. Der Österreicher ließ nicht nur die Zuschauer jubeln - er erhielt auch jede Menge Lob von Hütter. "Er ist sehr, sehr gefährlich. Mit aller Wucht, die er da reingelegt hat", sagte der Coach.

Im Spiel gegen den belgischen Spitzenklub aus Lüttich machte diesmal nicht die oft so gefährliche Offensive den Unterschied - sondern die treffsicheren Abwehrspieler. Neben Hinteregger war auch David Abraham (28.) erfolgreich. Der Kapitän, der zuletzt oftmals in der Kritik stand, habe keine leichte Zeit hinter sich, meinte Hütter: "Aber er hat sich belohnt mit dem Tor. Er ist und bleibt ein wichtiger Faktor in der Mannschaft."

Und ein Spieler, der sich ruhig öfter in der Nähe des gegnerischen Tores zeigen sollte, meinte Sportvorstand Fredi Bobic mit einem Augenzwinkern. "Er ist richtig kopfballstark. Eigentlich macht er zu wenig Tore bei Standards", sagte Bobic: "Vielleicht ist jetzt der Knoten geplatzt und er macht im nächsten Spiel auch wieder ein Tor."

Diese Qualitäten werden vielleicht bereits am Wochenende in der Bundesliga beim Spiel bei Borussia Mönchengladbach erforderlich sein. Denn gegen Lüttich fielen die beiden Stürmer Andre Silva und Bas Dost verletzt aus.

 

SID

 

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