Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt zittert für das Finale in der Europa League gegen die Glasgow Rangers weiter um den Einsatz von Offensivspieler Jesper Lindström. "Es wird ein Fotofinish, die medizinische Abteilung und er arbeiten auf Hochtouren", sagte Trainer Oliver Glasner in einer Medienrunde: "Wir können noch keine Prognose abgeben, dafür ist es noch zu lang. Aber wir sind schon guter Hoffnung, dass es sich ausgeht."
Einsatz weiter fraglich: Jesper Lindström (Foto: FIRO/HMB/FIRO/HMB/SID)
Einsatz weiter fraglich: Jesper Lindström
Foto: FIRO/HMB/FIRO/HMB/SID

Eine endgültige Entscheidung werde erst "die letzten ein, zwei Tage" vor dem Spiel fallen, führte Glasner aus: "Dann müssen wir auch sehen, ob es sinnvoll ist, weil er ja auch direkt seine beste Leistung abrufen muss." Prinzipiell sei Lindström für das Duell mit den Rangers am 18. Mai (21.00 Uhr/RTL) "mit seinen Qualitäten und seinem guten Gespür für Tiefe aber sehr wichtig", ergänzte der Österreicher: "Wir hoffen, dass er fit ist und das Finale bestreiten kann."

Lindström hatte sich im Halbfinal-Hinspiel bei West Ham United Ende April am Oberschenkel verletzt und verpasste deshalb das Rückspiel in der vergangenen Woche. Erster Ersatzkandidat wäre der Norweger Jens Petter Hauge. Der Eintracht im Endspiel definitiv fehlen wird Abwehrchef Martin Hinteregger wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel.

 

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