Am Mittwoch wurde in Nyon u.a. die zweite Qualifikationsrunde zur UEFA Europa League 2024/25 ausgelost. Für den SK Rapid brachte die Ziehung den Sieger der Erstundenpaarung zwischen KF Llapi 1932 aus dem Kosovo und Wisła Kraków (Krakau) aus Polen. Gespielt wird am Donnerstag, den 25. Juli beim regierenden polnischen Cupsieger und am 1. August im Allianz Stadion. Alternativtermine sind jeweils der Dienstag (23. Juli) oder Mittwoch (24. Juli) davor, in Polen oder im Kosovo. Endgültig fixiert werden die Termine im Laufe der kommenden Woche! 

Steht vor seinen persönlich ersten Europacupspielen als Cheftrainer des SK Rapid: Der 39-jährige Deutsche Robert Klauß.

„Egal, wer der Gegner sein wird, unser Ziel ist natürlich der Aufstieg in die dritte Qualifikationsrunde"

Gespannt die Auslosung verfolgt hat natürlich auch der deutsche SK Rapid-Cheftrainer Robert Klauß, der in einer ersten Reaktion sagt: „Als polnischer Pokalsieger gilt Wisla Krakau als Favorit der ersten Paarung, aber wir werden beide Mannschaften genau analysieren und speziell im direkten Duell auch vor Ort beobachten. Eine seriöse sportliche Einschätzung beider Teams ist mir so kurz nach der Auslosung nicht möglich, aber über Wisla habe ich mich im Zuge ihres doch sehr aufsehenerregenden Sieges im Cupfinale grob informiert. Ein absoluter Traditionsverein, den der sensationelle Titel sicher großen Auftrieb gegeben hat. Egal, wer der Gegner sein wird, unser Ziel ist natürlich der Aufstieg in die dritte Qualifikationsrunde.“

Bereits vor zwei Jahren spielte Rapid gegen einen polnischen Klub in einer europäischen Qualifikationsphase, damals hatte Grün-Weiß nach einem torlosen Remis im Allianz Stadion durch einen 2:1-Auswärtssieg bei Legia in Danzig das bessere Ende für sich. Wisla Krakau spielt kommende Saison die dritte Spielzeit en suite in der zweihöchsten nationalen Spielklasse, der 13-fache polnische Meister war zuletzt 2011/12 auf europäischer Bühne vertreten und schaffte es damals bis ins Sechzehntelfinale der UEFA Europa League. 

KF Llapi schaffte als Vizemeister der kosovarischen „Superliga“ den Einzug in die europäische Qualifikationsphase. 

Fotocredit: Josef Parak