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WM 2018

Löw bangt um Gündogan

Bundestrainer Joachim Löw muss in den Schlüsselspielen der Nations League am 13. Oktober bei Erzrivale Niederlande und drei Tage darauf bei Weltmeister Frankreich womöglich auf Nationalspieler Ilkay Gündogan verzichten. Der Profi von Manchester City war im Champions-League-Spiel mit Manchester City bei der TSG Hoffenheim (2:1) wegen einer noch nicht näher diagnostizierten Oberschenkelverletzung ausgewechselt worden. Jetzt Fußballreise buchen!

"Es sind für mich zwei sehr wichtige Spiele", sagt Löw vor den wegweisenden Duellen in Amsterdam (20.45 Uhr/ZDF) und St. Denis (20.45 Uhr/ARD). Nach dem 0:0 gegen Frankreich zum Auftakt der Nationenliga im September in München benötigt Löw mindestens einen Sieg, um mit seiner Mannschaft nicht in Abstiegsgefahr zu geraten. Nur der Sieger der Dreiergruppe qualifiziert sich für das Finalturnier im Juni 2019, der Drittplatzierte steigt in Liga B ab.

Am Freitag wird Löw seinen Kader für die beiden Spiele nominieren, am Donnerstag beriet er sich mit seinem Stab in der DFB-Zentrale in Frankfurt. Größere Überraschungen werden bei der Bekanntgabe des Aufgebots nicht erwartet.

Löw hat den jungen Bremer Maximilian Eggestein auf dem Zettel. Links defensiv könnten Philipp Max vom FC Augsburg oder Marcel Halstenberg (RB Leipzig) eine Chance bekommen. Zudem ließ Löw durchblicken, dass Gladbachs Patrick Herrmann nach längerer Pause zurückkehren könnte. Der im September nicht berücksichtigte Sebastian Rudy (Schalke 04) stünde als Gündogan-Ersatz bereit.

Die Nationalmannschaft trifft sich am Dienstag in Berlin. Dann wird sie - wie beim Neuanfang nach dem WM-Desaster angekündigt - mit einem öffentlichen Training (17.30 bis 18.30 Uhr) im Amateurstadion von Hertha BSC Fannähe zeigen. Die Hälfte der rund 5000 kostenfreien Tickets wurde über den Berliner Fußball-Verband verteilt, der Rest war bis Donnerstagnachmittag über den DFB erhältlich.

In den insgesamt vier Einheiten bis zum Duell mit Oranje muss Löw an der schwächelnden Offensive arbeiten. In den vergangenen elf Länderspielen gab es gerade mal zehn Tore.

 

SID


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