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Portugals Staatspräsident verurteilt Angriff auf Sporting-Spieler

Der Angriff von etwa 50 maskierten Personen auf die Spieler des portugiesischen Fußball-Erstligisten Sporting Lissabon hat bis in höchste politische Kreise Wellen geschlagen. Staatspräsident Marcelo Rebelo de Sousa zeigte sich am Mittwoch "besorgt um das Bild Portugals in der Welt", er nehme den Vorfall sehr ernst. Ministerpräsident Antonio Costa sagte, die Zunahme von Gewalt sei "nicht zu tolerieren". Jetzt Fußballreise buchen!

Die vermummten Personen hatten am Dienstag mit Stöcken und Gürteln bewaffnet das Trainingsgelände und die Umkleidekabine des Klubs gestürmt. Der frühere Wolfsburger Stürmer Bas Dost erlitt eine blutende Kopfverletzung, die genäht werden musste. "Wir sind alle schockiert, das ist ein Drama für jeden. Ich fühle mich leer", sagte Dost der niederländischen Zeitung Algemeen Dagblad.

Trotz der Vorfälle will die Mannschaft von Trainer Jorge Jesus am Sonntag zum Pokalfinale gegen CD Aves antreten. "Wir sind nicht in dem physischen oder psychischen Zustand, sofort wieder mit dem Training zu beginnen. Aber weil das Pokalfinale ein Fest des portugiesischen Fußballs ist und auch aus Respekt vor unserem Klub, werden wir spielen", heißt es in einer Mitteilung der Spieler.

Sporting hatte die Qualifikation für die Champions League durch eine 1:2-Niederlage bei Maritimo Funchal am letzten Spieltag verpasst und beendete die Saison hinter Meister FC Porto und Stadtrivale Benfica auf Platz drei. Der 22-malige portugiesische Meister verurteilte die Angriffe aufs Schärfste: "Wir werden Vandalismus und Aggressionen gegenüber Sportlern, Trainern und Mitarbeitern des Klubs in keiner Weise tolerieren", erklärte der Verein in einer Mitteilung. "Das ist nicht Sporting, und das kann nicht Sporting sein."

 

SID


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