BFV will Nachahmer von Tosun bestrafen

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) droht Spielern, die den provozierenden Torjubel des türkischen Nationalspielers Cenk Tosun nachahmen, mit Konsequenzen. Nachdem im Bereich des BFV am vergangenen Wochenende Spieler bei mindestens zwei Partien nach Toren in Richtung der Zuschauer salutiert hatten, teilte der Verband mit, dass "ein solches provozierendes Verhalten nicht toleriert und jeder einzelne Fall zur Anzeige vor dem Sportgericht gebracht wird". Jetzt Fußballreise buchen!
Der BFV will gegen Tosun-Nachahmer hart vorgehen

Der BFV will gegen Tosun-Nachahmer hart vorgehen

Tosun hatte beim Spiel der Türkei gegen Albanien (1:0) in der EM-Qualifikation am vergangenen Freitag nach seinem Siegtreffer in der 90. Minute zu den Zuschauern salutiert. Der BFV teilte nun auf seiner Verbandshomepage mit: "Spieler, die den Fußball für politisch motivierte Provokationen missbrauchen, können sich der Diskriminierung gemäß Paragraf 47 a der Rechts- und Verfahrensordnung schuldig machen und müssen mit empfindlichen Strafen rechnen."

Verbandsspielleiter Josef Janker machte deutlich, dass der BFV es nicht dulden werde, "dass jemand unseren Sport für Diskriminierungen, Provokationen und Beleidigungen missbraucht". Fußball stehe für "Fairplay, Respekt, Gewaltfreiheit, Toleranz und Anerkennung", deshalb werde der BFV "von unserer Linie der Null-Toleranz-Politik bei gewalttätigen oder diskriminierenden Vorfällen auch keinen Millimeter abweichen".

 

SID

 

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