Gegen Rassismus: Ceferin fordert Zusammenarbeit "im Namen von Anstand und Ehre"

Nach den rassistischen Vorfällen im EM-Qualifikationsspiel zwischen Bulgarien und England (0:6) hat UEFA-Präsident Aleksander Ceferin seinen Verband für dessen energisches Durchgreifen gelobt, gleichzeitig aber auch die Unterstützung von Regierungen und NGOs eingefordert. "Nur wenn wir im Namen von Anstand und Ehre zusammenarbeiten, werden wir Fortschritte erzielen", sagte der Boss der Europäischen Fußball-Union (UEFA). Jetzt Fußballreise buchen!
Aleksander Ceferin will Rassismus gemeinsam bekämpfen

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Die Partie in Sofia stand am Montagabend zweimal (28., 43.) kurz vor dem Abbruch, weil einige bulgarische Zuschauer durch rassistische Rufe negativ auffielen und der Stadionsprecher die eigenen Anhänger mehrmals zur Mäßigung auffordern musste. Der kroatische Schiedsrichter Ivan Bebek hatte zuvor ein klares Signal gegeben. Zudem waren auf Bildern Zuschauer zu sehen, die den Hitlergruß zeigten.

"Die UEFA ist bestrebt, alles Erdenkliche zu tun, um diese Krankheit aus dem Fußball zu verdrängen. Wir dürfen niemals zufrieden sein und müssen unsere Entschlossenheit stärken", sagte Ceferin. Nach Ansicht des Slowenen seien die Strafen der UEFA für rassistisches Verhalten "die härtesten im Sport".

 

SID

 

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