Nach Ajax Amsterdam hat auch der niederländische Ligarivale PSV Eindhoven das Mitbringen von Schildern, auf denen meist Kinder nach den Trikots der Spieler fragen, verboten. Der Klub will damit nach eigenen Angaben "dem Trend entgegenwirken, dass sich junge Fans in der Schlussphase an bestimmten Orten drängen, um ein Trikot zu ergattern", teilte PSV am Freitag mit.
Weiteres Team verbietet Trikot-Wünsche per Poster (Foto: FIRO/FIRO/SID)
Weiteres Team verbietet Trikot-Wünsche per Poster
Foto: FIRO/FIRO/SID

Nicht nur in den Niederlanden hat das Bitten um Trikots über selbst gemalte Schilder in den letzten Jahren stark zugenommen, meist drängen sich die Fans und ihre Eltern gegen Spielende am Spielertunnel. "Wir verstehen, dass Kinder sich nach einem Trikot sehnen und schätzen die Kreativität. Aber wir haben festgestellt, dass es Situationen schafft, die nicht wünschenswert sind", sagt Sjors van den Boogaart, Direktor des Philips-Stadions.

Als Ausgleich will PSV künftig unter den kreativen Fans ein Trikot verschenken. Der Klub habe sich entschieden, "die Kunstwerke bei jedem Heimspiel zu sammeln und nach jedem Spiel den schönsten, originellsten oder kreativsten Beitrag zu belohnen. Er erhält das Trikot des Lieblingsspielers per Post."

Laut PSV hätten sich zuletzt "Kinder und ihre Eltern" gegen Spielende an bestimmten Orten versammelt und so den Fluss der Zuschauerströme erschwert. Zudem sei vielen Fans die Sicht auf das Spielfeld erschwert worden.

 

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