Österreich in Polen stark, aber torlos!

Das Team von Teamchef Franco Foda präsentierte sich in Polen stark und dominierte die erste Halbzeit. Arnautovic, Sabitzer und Lazaro hatten die besten Möglichkeiten. Auf Seiten der Polen waren Robert Lewandowski und Kamil Glik mit Kopfbällen gefährlich. In Halbzeit zwei vergab Marko Arnautovic die größten Chancen auf den Sieg. Am Ende trennte man sich von Polen mit einem 0:0-Unentschieden.

Arnautovic hatte nach drei Minuten die erste Chance für den ÖFB. Nach etwas mehr als sechs Minuten kamen die Polen erstmals in den Strafraum der Österreicher, doch die Flanke war nur Beute von ÖFB-Keeper Cican Stankovic. In der 10. Minute folgte die erste richtig große Chance. Marko Arautovic köpfte eine Lainer-Flanke an die Latte. In Minute 14 war dann aber erstmals wirklich Alarm im Strafraum der Österreicher. Kamil Grosicki traf jedoch aus Abseitsposition den Pfosten.

Österreich dominierte bis zur 29. Minute, als Lewandowski völlig alleine am Elfer zum Kopfball kommt. Doch der Bayern-Star setzt den Kopfball zu hoch an. Nur zwei Minuten später musste Stankovic einen Kopfball von Kamil Glik über den Kasten drehen. Praktisch im Gegenzug traf Marcel Sabitzer nur das Außennetz. Es entwickelte sich eine richtig spektakuläre Partie. Wieder nur eine Minute später übernahm Lazaro eine Sabitzer-Hereingabe volley und scheiterte an Polens Schlussmann Lukasz Fabiansky. Das österreichische Team war über weite Strecken spielbestimmend und die dominierende Mannschaft. Dennoch geht man mit einem 0:0 in die Pause.

Arnautovic ließ zwei Großchancen aus

Beide Mannschaften kamen unverändert aus den Kabinen nur verteidigten die Gastgeber nun etwas höher. Nach 49 Minuten hatte aber erneut Arnautovic die erste große Chance für die Österreicher, als er von Sabitzer ideal eingesetzt wurde, aber an Fabiansky scheiterte. Nach exakt 52 Minuten musste Posch auf der Linie retten. Wie schon in Halbzeit eins gab es Strafraumszenen im Minutentakt. Nach einer knappen Stunde versuchte Marcel Sabitzer wieder aus der Distanz abzuziehen. Am Freitag gegen Lettland gelang ihm das jedoch besser. Nach einer Corner-Serie in Minute 61 zog Laimer mal aus etwas mehr als 20 Metern ab und prüfte Fabiansky im Tor der Polen, der sein ganzes Können aufbieten musste. Als David Alaba mit einigen Fehlpässen auffiel, kam Lewandowski zu einer großen Chance und verfehlte das Tor nur um Zentimeter, jedoch aus Abseitsposition. Doch das machte Polen wieder etwas wacher und stärker. Aber Österreich antwortete sofort. In der 66. Spielminute tauchte dann Arnautovic völlig alleine vor Fabiansky auf, doch sein Abschluss war dann doch nicht gut genug und Polens Keeper konnte sich erneut auszeichnen.

Danach ließ das Tempo etwas nach. Eine Viertelstunde vor Schluss ersetzte Stefan Ilsanker den starken Valentino Lazaro. In der 83. Minute dann eine Schrecksekunde für Franco Fodas Team. Nach einem schlechten Rückpass auf Stankovic wurde Lewandowski gerade noch geblockt. Praktisch im Gegenzug dann ein Freistoß aus halblinker Position für Rot-Weiß-Rot. Der Versuch von Sabitzer wurde aber abgewehrt. Drei Minuten vor dem Ende versuchte sich Stefan Lainer noch mal mit einem Gewaltschuss, aber auch der ging neben das Tor. Kurz darauf kam wieder einmal Robert Lewandowski an den Ball. Dabei ist immer Luft anhalten angesagt, doch der Bayern-Star kam nicht zum Abschluss. Kurz vor dem Ende kam Michael Gregoritsch für Konrad Laimer in die Partie. Doch er vermochte dem Spiel in den letzten beiden Minuten der Nachspielzeit keinen Stempel mehr aufzudrücken. Die letzt Aktion hatte David Alaba, der einen direkte Freistoß doch weit über das Tor knallte. So blieb es beim torlosen Remis, bei dem für Team Austria jedoch mehr drin gewesen wäre.

 

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