Österreichs Nationalteam hat in Glasgow gegen Schottland zweimal eine Führung verspielt. Am Ende steht nur ein Punkt zum Start der WM-Qualifikation in Gruppe F. Doch ein Remis gegen Schottland zum Beginn einer Qualifikation könnte sich als gutes Omen entpuppen. Auch für die WM 1998 in Frankreich begann der Weg zum Endturnier mit einem Remis (0:0) gegen Schottland.

Das Positive im ersten Quali-Spiel in Glasgow war sicher der Doppelpack von Stuttgart-Legionär Saša Kalajdžić. Der Zwei-Meter-Mann aus der deutschen Bundesliga stand erstmals über 90 Minuten für den ÖFB auf dem Platz und dankte es Teamchef Franco Foda mir einem Doppelpack. In Halbzeit eins war jedoch nicht viel passiert. Nur in der Anfangsphase konnte Österreichs Team so etwas wie Spielkontrolle ausüben. Nach 20 Minuten verlief das Spiel ausgeglichener, aber eher unspektakulär. Ganz anders in Halbzeit zwei. Zunächst traf Saša Kalajdžić per Abstauber zum 0:1. Doch die Schotten zeigten Herz und das Spiel kippte langsam in Richtung Heimmannschaft. Nach dem 1:1-Ausgleich von Grant Hanley war es erneut Kalajdžić, der Österreich per Kopf zur erneuten Führung verhalf, doch ein Stellungsfehler, nur fünf Minuten später, wurde durch John McGinn (85.) mit einem Fallrückzieher und dem 2:2 bestraft. Franco Foda weiß auch, dass ein Martin Hinteregger der Hintermannschaft enorm gefehlt hat: „Fußball ist ein Fehlersport, Fehler passieren“. Aber auch der Teamchef musste zugeben, dass „über 90 Minuten mehr drin gewesen ist“. "Mehr drin" ist für dich möglicherweise auch, wenn du online dein Glück im Online-Casino versuchst. Bei "Book of Dead" oder "Starburst"  kannst du jederzeit versuchen, deinen Tag mit einem Gewinn zu versüßen. Sei aber vorsichtig und riskiere nicht zu viel. 

In den anderen Begegnungen der Österreich-Gruppe holte Dänemark gegen eher harmlose Israelis einen 2:0-Auswärtserfolg. Schon vor Beginn der WM-Quali galt „Danish-Dynamite“ als Gruppenfavorit. Das ÖFB-Team soll der erste Herausforderer der Dänen sein, doch gleich zu Beginn wurden zwei Punkte etwas fahrlässig verspielt. Am kommenden Mittwoch könnte es somit schon in Runde 3 zu einem entscheidenden Duell mit Dänemark kommen. Bei einer Niederlage hätte man dann schon 5 Punkte Rückstand aus den Gruppenfavoriten und dazwischen liegt noch das Spiel gegen die Färöer-Inseln. Die Färinger holten im Duell der beiden Außenseiter gegen Moldawien, nach einem frühen Rückstand, noch ein 1:1-Unentschieden. „Wir dürfen keinen Gegner unterschätzen“, so Franco Foda, der nach der Untersuchung von Marcel Sabitzers linkem Bein noch auf einen Einsatz des Leipzig-Legionärs hoffen darf. „Umstellungen waren sowieso geplant“, so Foda zur aktuellen Personalfrage. "Das Spiel gegen die Färöer-Inseln müssen wir unbedingt gewinnen, da müssen drei Punkte her. Und dann werden wir uns auf das nächste Spiel vorbereiten", so der Teamchef. Sollte es erneut keinen Dreier geben, wäre wohl nur noch der Kampf um Platz zwei das verbleibende Ziel. Dass die Dänen sich einen Ausrutscher leisten könnten, ist eher nicht zu erwarten. Am 31. März steht also schon ein kleines Finale an. Im Ernst-Happel-Stadion sollte man gegen Dänemark nicht verlieren, sonst bliebe als vermeintlich Zweiter der Gruppe nur noch der Umweg über die Nations League.

Dänemark souverän, Israel harmlos

Dänemark zeigte in Israel beim 2:0-Sieg eine souveräne und sehr abgebrühte Leistung. Nach 13 Minuten traf Barcelona-Legionär Martin Braithwaite zur schnellen Führung. Ein langer Ball in die Spitze hebelte die wackelige Innenverteidigung der Gastgeber ein ums andere Mal aus. Auch beim zweiten Treffer durch Jonas Wind (67.) wurden die Schwächen der Hintermannschaft der Israelis gnadenlos aufgedeckt. Das Team von Chef-Coach Willi Ruttensteiner versuchte sich bis zum 0:2 gegen eine Niederlage zu stemmen, danach war der Glaube an einen Punktgewinn gebrochen. Den Gastgebern fiel nicht wirklich etwas Brauchbares ein um die dänische Abwehr zu knacken.

Nun Muss das Team von Willi Ruttensteiner gegen Schottland ran, die Dänen haben mit Moldau, ebenso wie Österreich, einen Außenseiter vor der Brust. Um sich in die Pole Position zu bringen brauchen Alaba & Co. allerdings einen Heimsieg gegen Dänemark. Bei einem Remis bleiben die Chancen auf den Gruppensieg für Rot-Weiß-Rot weiterhin intakt. Sollte das Dänemark-Spiel in Wien allerdings verloren gehen, hätte man schon fünf Zähler Rückstand und man könnte nicht mehr aus eigener Kraft die Dänen abfangen.