Österreich ging als klarer Favorit in das Testspiel in Luxemburg und dies zeigte sich bereits nach wenigen Spielminuten. Etwas mehr als drei Minuten waren vergangen, da spielte Sebastian Prödl einen hohen Ball über die gegnerische Abwehr. Marko Arnautovic startete wieder einmal im richtigen Zeitpunkt und konnte Keeper Anthony Moris zum 0:1 überheben.

Danach aber viel Leerlauf bei beiden Mannschaften. Auch die ÖFB-Auswahl konnte in den ersten 45 Minuten nur wenige gute Aktionen zeigen. Viele Abspielfehler und Ungenauigkeiten prägten die erste Halbzeit. Erst nach 39 Minuten nutzte Florian Grillitsch einen Fehler von Kevin Malget, klaut ihm den Ball und läuft alleine auf das Tor zu. Marko Arnautovic war mitgelaufen und lauerte auf ein Abspiel, doch Grillitsch machte es selbst und schob zum 0:2 (39.) ein. So ging es auch in die Kabinen.


Quelle: YouTube

Zwei Debütanten und zwei Tore

In Halbzeit zwei verbesserten die Österreicher ihr Passspiel und wirkten bei weitem sicherer. Nach 58 Minuten fängt lorian Grillitsch erneut einen Pass des Gegners ab und setzte Arnautovic in Szene. Der West Ham-Legionäre ließ sich zunächst etwas abdrängen, lupfte den Ball dennoch perfekt zur Mitte, wo Michael Gregoritsch völlig allein gelassen zum 0:3 einköpfen konnte.

Danach wechselten beide Mannschaften eifrig durch. Bei Österreich feierten Stefan Hierländer und Robert Zulj ihr Teamdebüt. Letzterer sorgte auch für die Vorarbeit zum 0:4. Zulj legte auf Luis Schaub ab, der bereits seinen fünften Treffer im Team feiern durfte (84.). Kurz darauf musste Sebastian Prödl, nach einem riskanten Rückpass, in höchster Not klären und konnte somit die wohl gefährlichste Szene der Gastgeber zu Nichte machen. Damit blieb es dann bei einem 4:0-Auswärtssieg des ÖFB in Luxemburg.