Tottenhams Protest erfolgreich: Rote Karte gegen Son revidiert

Tottenham Hotspur hat mit seinem Protest gegen den Platzverweis von Heung-Min Son im Spiel beim FC Everton (1:1) Erfolg gehabt. Der ehemalige Hamburger und Leverkusener Bundesliga-Profi wird somit nicht gesperrt. Der Südkoreaner Son hatte seinen Gegenspieler Andre Gomes attackiert, dieser prallte anschließend auf Tottenhams Verteidiger Serge Aurier und erlitt dabei einen Bruch des rechten Sprunggelenks. Jetzt Fußballreise buchen!
Rote Karte gegen Heung-Min Son wird revidiert

Rote Karte gegen Heung-Min Son wird revidiert

Son war zunächst verwarnt worden, doch der Videoschiedsrichter schritt ein - offenkundig unter dem Eindruck der TV-Bilder der schweren Verletzung des Portugiesen. Schiedsrichter Martin Atkinson revidierte daraufhin seine erste Entscheidung und zeigte Son die Rote Karte.

Tottenham hatte anschließend Protest eingelegt. "Der VAR hat Sons Tackling und die Szene zu beurteilen und nicht das, was danach passierte", sagte Spurs-Teammanager Mauricio Pochettino.

Son hatte unter Tränen den Platz verlassen, er sei auch lange nach dem Abpfiff noch "am Boden zerstört" gewesen, sagte sein Teamkollege Dele Alli. Evertons Kapitän Seamus Coleman kam nach Angaben von Pochettino eigens in Tottenhams Kabine, um Son zu trösten.

Gomes (26) wurde am Montag operiert, am Dienstag konnte er das Krankenhaus verlassen. Der FC Everton rechnet mit einer vollständigen Genesung des portugiesischen Nationalspielers.

 

SID

 

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