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Fakten zur EM in Deutschland im Überblick (zusammengestellt vom SID)

Deutschland wird 2024 zum zweiten Mal nach 1988 eine Europameisterschaft ausrichten. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) setzt sich bei der Vergabe durch die Europäische Fußball-Union (UEFA) am Donnerstag gegen den türkischen Verband durch. Sechs Jahre vor dem Turnier stehen mehrere Fakten bereits fest. Ein Überblick: Jetzt Fußballreise buchen!

Städte und Stadien

Der DFB hatte bereits vor einem Jahr Berlin, München, Düsseldorf, Stuttgart, Köln, Hamburg, Leipzig, Dortmund, Gelsenkirchen und Frankfurt/Main als Spielorte ausgewählt. Der Verband rechnet damit, dass insgesamt 2,78 Millionen Zuschauer zu den 51 Spielen in den Stadien kommen können. Zudem wird es wieder großen Fanmeilen geben. Welche Stadt welche Partie bekommt, wird noch festgelegt. Bei der Heim-WM 2006 hatte München das Eröffnungsspiel ausgerichtet, Berlin das Endspiel - wahrscheinlich wird es wieder so kommen.

Spieler und Trainer

Ob Joachim Löw auch 2024 Bundestrainer sein wird, ist noch offen. Der Vertrag des 58-Jährigen läuft derzeit bis 2022, bei einer Verlängerung wäre er zwei Jahre später 18 (!) Jahre im Amt. Aus dem aktuellen Kader könnten in sechs Jahren noch mehrere Spieler dabei sein. Joshua Kimmich (heute 23), Julian Brandt (22), Leon Goretzka (23), Leroy Sane (22) und Timo Werner (22) sind dann im besten Fußballer-Alter, Megatalent Kai Havertz (19) ist sogar noch jünger.

Modus und Teilnehmer

Nach der paneuropäischen EM 2020 in zwölf Ländern (darunter Deutschland mit München) wird die EURO 2024 wieder in nur einem Land gespielt. Teilnehmen werden (Stand jetzt) 24 Mannschaften wie bereits 2016 in Frankreich. Insgesamt hat die UEFA 55 Mitgliedsverbände. Deutschland als Gastgeber wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht qualifizieren müssen. Der umstrittene Modus mit einer eher langweiligen Gruppenphase, in der auch Gruppendritte weiterkommen können, wird wohl beibehalten werden.

Organisation und Vorlaufzeit

FIFA-Präsident Gianni Infantino während der Bewertungsphase gelobt, Deutschland könne "morgen" ein großes Turnier ausrichten - er hatte nicht ganz unrecht. An den Stadien müssen mehr oder weniger Kleinigkeiten verbessert werden, hier ein asphaltierter Parkplatz, dort ein größerer Medienbereich. Die UEFA schrieb zudem: "Mit Blick auf die Ausrichtung sind spezielle Verkehrsinfrastrukturprojekte weder geplant noch nötig." Bis 2024 plant der Bund von der EM unabhängig acht Milliarden zu investieren, unter anderem in 270 neue Kilometer Autobahn.

Einnahmen und Ausgaben

Die UEFA hat sich gegen die Steuerfreiheit entschieden, die in der Türkei garantiert gewesen wäre. Von etwaigen Gewinnen des Dachverbands bleiben also 15 Prozent im Land. Dazu kommen Millionen-Einnahmen im Tourismusbereich, die Wirtschaft reibt sich schon jetzt die Hände. Auch wenn im Vorlauf mehrere Millionen Euro in den Städten investiert werden, sollte sich das Großereignis für alle finanziell lohnen. Bei der Heim-WM 2006 hatte der DFB einen Netto-Gewinn von über 50 Millionen Euro erwirtschaftet, in die Kasse des Fiskus flossen insgesamt 90 Millionen Euro.

Welt- und Europameister

Deutschland hat bei der historischen EM 2020 die Chance, sich den Titel und damit das Privileg zu sichern, als Titelverteidiger bei der Heim-EM anzutreten. 2022 findet zudem die WM in Katar statt. Und weil das Turnier im Wüstenemirat erst im November angepfiffen wird, beträgt die Wartezeit nach dem Finale bis zur EM in Deutschland nur anderthalb Jahre. (SID)

 

SID


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