"Nach oben orientieren!" - der FC Lurnfeld will in die Unterliga und in Mühldorf gibt es eine neue Mannschaft

Beim FC Lurnfeld aus der 1. Klasse A gab es auch in der Corona bedingten Pause keinen echten Stillstand. Das Team rund um Obmann Karl Jancsik hat die Ärmel hochgekrempelt und an der Infrastruktur gearbeitet. Auf sportlicher Seite hat man zusammen mit Trainer Mario Brenter den Kader vergrößert und qualitativ verbessert um fit in die Zukunft gehen zu  können. Im Hinterkopf hat man natürlich den Gedanken bald wieder ein Stufe höher steigen zu können, was den Lurnfeldern sicher auch zuzutrauen ist. Sehr positiv ist auch, dass die Zusammenarbeit nmit dem SC Mühldorf gut funktioniert und es in der neuen Saison eine neue Mannschaft in der 2. Klasse geben wird.   

Annullierung war richtig

"Als FC Lurnfeld können wir hier dem ÖFB bzw. KFV nur beipflichten. Die Entscheidung einer Annullierung war richtig", sagt Obmann Karl Jancsik und ergänzt: "Natürlich gibt es da weinende und lachende Augen, aber eine Wertung nach ca. 55 % aller Spiele wäre nicht korrekt gewesen." 

Abstandsregeln sind leicht einzuhalten

"Die Vereine und deren Funktionäre sind täglich für diesen wunderschönen Sport unterwegs. Wir sind uns der Verantwortung bewusst, ansonsten gäbe es für unsere Kinder- und Jugendliche weniger Möglichkeiten der sportlichen Entfaltung bzw. der Bildung von Gemeinschaft im öffentlichen Leben. Dieser Sport ist gesund und fördert die physische und psychische Belastung nachhaltig positiv, auch in diesen schwierigen Zeiten. Deshalb ist der Start des Mannschaftstrainings, der Meisterschaft mit Anfang August für Kampfmannschaften und ab Mitte August auch für den Nachwuchs so wichtig. Wir als FC Lurnfeld haben alles Vorkehrungen für unsere Mannschaften und vor allem Fans getroffen. Jederzeit kann am Sportplatz Möllbrücke (auch bei über 500 Zusehern) die Abstandsregel von einem Meter eingehalten werden. Zudem wurden die Hygiene- und Sanitäreinrichtungen erweitert. Und wir spielen in unserer freien Natur."

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Foto (Sobe): Daniel Urbas (re.) soll in der neuen Saison für viele Tore für den FC Lurnfeld sorgen

Förderungen gerecht verteilen

"Wir sind in Zeiten der Krise nicht stehen geblieben und haben weiter in die Infrastruktur investiert. Ohne Einnahmen aus der Frühjahrssaison war es extrem schwer und es mussten Vorleistungen herangezogen werden. Ehrenamtliche Kolleginnen und Kollegen haben den Verein unterstützt. Jetzt ist es an der Zeit diese Belastungen durch Förderungen auszugleichen. Vereine welche investiert haben bzw. investieren, sollen da natürlich anders - also positiv -  bewertet werden", sagt der Obmann.

Start im August ist ein Muss

"Alles andere als ein Start mit Anfang August würde sich im Amateurbereich nicht ausgehen. Man muss sich einen Start mit September vorstellen. Den Vereinen würden wiederum ca. 50 % von den Einnahmen einbrechen. Wir wissen aus den vielen Jahren, wann welche Erträge erzielt werden konnten. Im November auf jeden Fall nicht", hofft Jancsik auf einen schnellstmöglichen Start.

Viele Verstärkungen und ein neues Team in Mühldorf

"Der FC Lurnfeld möchte den nächsten Schritt machen. Mit unserem tollen Team (Vorstand, Trainerinnen und Trainer, Kantinenleitung, Infrastruktur usw.) arbeiten wir seit über 8 Jahren zusammen. Da ist es legitim, wenn man sich nach Oben orientiert. Unser sportlicher Leiter und Trainer Brenter Mario hat wiederum ein tolles Team geformt. Zum bereits eingesessenen, starken Kader werden uns Stürmer Urbas Daniel, Müller Florian (beide Spittal), Glanzer Marcel (Malta) und Revelant Tobias (Lendorf) verstärken", sagt Karl Jancsik und ergänzt: "Wir möchten auch betonen, dass wir das Gemeinschaftsprojekt mit dem SC Mühldorf umgesetzt haben. In der Saison 20/21 wird hier ein junges Team von FC Lurnfeld und SC Mühldorf-Spielern in der 2. Klasse starten. Im Gegenzug werden wiederum einige renommierte Spieler von Mühldorf zum FC Lurnfeld verliehen. Eine tolle „Symbiose“!"

Stadien müssen geöffnet werden

"Einige Länder denken bereits über Lockerungen nach. Unsere Stadien sind keineswegs ausverkauft und wir sprechen immer noch von einem Freiluftsport; also meiner Meinung nach: Öffnung der Stadien für Fans ab der neuen Saison. Natürlich immer mit dem Blick auf die derzeitige Situation (Fallzahlen). Einen wichtigen Punkte muss ich hier aber noch anbringen. Das Team des KFV mit dem Präsidenten Mag. Klaus Mitterdorfer macht einen überaus tollen Job. Es hat sich sehr viel Positives in die richtige Richtung entwickelt. Ein weiterer Dank an ÖFB und im speziellen dem Land Kärnten und der Marktgemeinde Lurnfeld! Bleibt Gesund und hoffentlich bis bald am Sportplatz in Möllbrücke", schließt Karl Jancsik optimistisch ab.

 

 

 

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