Vizeherbstmeister - trotzdem ist man beim SV Penk nicht ganz zufrieden

Eigentlich müsste man mit einem zweiten Platz in der Herbstabrechnung hochzufrieden sein, doch beim SV Penk aus der 1. Klasse A trauert man einigen verlorenen Punkten nach, da man sich bei neun Siegen auch vier teils unnötige Niederlagen "geleistet" hat. Der Anspruch der Mölltaler ist der Aufstieg in die Unterliga und im Frühjahr will man diesen auch fixieren. Mit Dölsach und Oberlienz hat man dabei aber zwei ganz starke Konkurrenten und auch Lurnfeld, Egg und Kirchbach befinden sich noch in naher Schlagdistanz zu den Penkern.

Viel zu feiern abseits des Sportplatzes

"Die SV Penk-Familie ist wieder um einiges gewachsen in der Zwischenzeit", sagt Bernhard Marktl vom SV Penk und ergänzt: "Kriegl Christian wurde ein zweites Mal Vater, Granig Christopher und Schönegger Patrick das erste Mal. Und die Eheschließungen von Alina und Herwig Istenig, Theresa und Christoph Kühbacher, Marina und Bernhard Marktl, waren auch "Highlights" im abgelaufenen Jahr." 

Einige Selbstfaller

"Die Stimmung in der Mannschaft war grundsätzlich sehr gut, zufrieden kann man auf Grund der vier Niederlagen sicher nicht sein, da man sich großteils selbst geschlagen hat", erklärt Raffael Staudacher, Obmann des SV Penk. "Zu den Highlights im Herbst zählten aber zum Ersten der hart umkämpfte 3:2-Heimsieg im Spitzenspiel gegen den FC Dölsach und zum Zweiten sicher der klare 7:0-Heimsieg gegen den OSK Kötschach/Mauthen, wo wir endlich einmal alle spielerischen Akzente auf den Platz bringen konnten."

Ausbildung zum Covid-Beauftragten

"Vorbildlich hat unser Obmann Staudacher Raffael die Ausbildung zum Covid-Beauftragten erfolgreich abgeschlossen und hat mit Hilfe einiger Spieler alle Sitzplätze nummeriert und ein Verhaltens-Konzept erstellt. Es gab leider auch zwei Infizierte in unseren Reihen, mittlerweile sind sie aber wieder gesund und im Arbeitsleben. Ansonsten ist uns der Corona-Virus in der Mannschaft gottseidank erspart geblieben, hoffentlich auch weiterhin", erklärt Marktl.

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Foto (Sobe): Penk-Kapitän Martin Kummer (Mitte) im vollen Einsatz

Im Jubiläumsjahr den Titel feiern

"Wir hoffen natürlich als Verein, dass dieser spannende Titelkampf am Platz ausgetragen werden kann. Schließlich wollen wir im Juni 2021 beim 50-Jahr-Jubiläum einen weiteren Grund zum Feiern haben", sagt der Obmann.

Team zeigte Charakter

"Unser Verein lebt von den Zuschauer- und Kantineneinnahmen, daher hat es uns da schon mit Umsatzeinbußen getroffen. Bei uns gibt es nicht viel zu verdienen, daher sind wir auf Seiten der Aufwandsentschädigungen schön über die Runden gekommen. Erfreulich ist, dass in dieser Zeit einige Spieler auf die Entschädigungen verzichtet haben. Das zeigt dem Verein, dass die Mannschaft einen tollen Charakter hat. Ein Paar haben ihre Prämie wieder dem Nachwuchs gesponsert. Dafür bedankt sich der Nachwuchsleiter nochmals bei diesen Spielern." 

Unbürokratische Unterstützung

"Wir haben ziemlich schnell um den NPO Fonds angesucht, da wir in diesem Jahr Investitionen am Sportplatz machen mussten (Rasenmäher, Reparatur Pumpe bzw. Neuanschaffung, Schädlingsbekämpfung). Das ist für uns erstaunlich schnell und unkompliziert gegangen. Die 1.Tranche wurde im Juli ausgezahlt und die Zweite im Oktober. Viele Unternehmen in Österreich würden sich diese Geschwindigkeit bei der Auszahlung wünschen."

Keine Transfers geplant

"Es sollte alles bleiben wie es ist. Wir müssen abwarten wie es mit unserem 4-5 Studenten weitergeht, aber grundsätzlich sind keine Transfers geplant. Wenn die Mannschaft in dieser Konstellationen zusammen bleibt, sehen wir keinen Handlungsbedarf. Wir haben ein paar tolle, junge Burschen die derzeit nicht so zum Zug gekommen sind. Die werden den internen Konkurrenzkampf zusätzlich anheizen", schließen Staudacher und Marktl ab.

Der SV Penk/Reisseck und ligaportal.at wünschen eine besinnliche Adventszeit, frohe Weihnachten und vor allem viel Gesundheit!