Die Hoffnung stirbt für Lurnfeld gleich doppelt zuletzt!

Der FC Lurnfeld liegt nach dem Herbst in Schlagdistanz zu Leader Dölsach, durch späte Gegentore in der Fremde trauert die Elf aber einer noch besseren Ausgangsposition nach. Für das Frühjahr hofft man in Möllbrücke immer noch auf einen Spielbetrieb, auch “wenn die Zeit knapp wird.” Das Vorjahr bilanzierte der Verein dank Entgegenkommen aller Beteiligter und des NPO-Fonds mit lediglich knappen Verlusten aus.

 

Tore in der Nachspielzeit kosteten Punkte

Zu Hause liest sich die Bilanz von Trainerroutinier Mario Brenter fast makellos. In sechs Spielen gab es fünf Siege und ein Remis. In der Fremde fiel seine Elf durch vier Remis etwas von der Spitze ab, zwei davon (gegen Kirchbach und Oberes Mölltal), besiegelten erst Gegentreffer in der Nachspielzeit. “Das hat uns eine bessere Ausgangsposition gekostet”, analysiert Brenter, der sich dennoch zu “80% mit den Leistungen zufrieden” zeigt.

Als “Herausragend” erwähnt er die tolle Stimmung während der ganzen Spielzeit, für die sich die wieder zu Malta zurückgekehrten Patrick Pöllinger & Marcel Glanzer erheblich mitverantwortlich zeigten. “Diesen Part müssen nun andere übernehmen.” Sportlich folgt den beiden Abgängen das Duo Thomas Erlacher (Sachsenburg) & Christoph Müller (Spittal 1b) nach. “Wir sind qualitativ wie im Herbst einzuschätzen.”

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Zu Hause war Lurnfeld, wie hier Michi Weiss gegen den FC Mölltal fast immer obenauf. Foto: SOBE

”Wir wollen ein Wörtchen ganz vorne mitreden!”

Sofern im Frühjahr das Leder rollt (“wir brauchen fünf Wochen Kontakttraining”), will Brenter das Spitzenduo Dölsach & Penk noch unter Druck setzen: “Wir haben nicht nur mehr Heimspiele als im Herbst, das Führungsduo muss noch zu uns kommen und wir versprechen da einen heißen Tanz.” Aber auch die stark einzuschätzenden Gailtaler Teams aus Kirchbach & Egg empfängt der Tabellenvierte noch daheim- “tolle Spiele erwarten uns im Frühjahr.”

”Es kamen uns alle entgegen”

Obmann Karl Jancsik berichtet über einen schwierigen organisatorischen wie wirtschaftlichen Herbst mit Happyend. “Die Spieler kamen uns bei ihren Aufwandsentschädigungen entgegen, der NPO-Fonds zahlte uns Entschädigungen aus, so konnten wir die Verluste durch den Ausfall von Eintrittsgeldern und des Kantinenumsatzes großteils auffangen.”

Auf den Herbst blickt er nicht ohne Stolz zurück: “Wir hatten durch unser COVID-Konzept keinerlei Probleme, alle Bestimmungen umzusetzen und teilweise überzuerfüllen. Uns helfen dabei unsere vier Kabinen und die neuen Sanitäranlagen.” Die Oberkärntner gewährleisteten also den nötigen Abstand und hoffen doch noch auf eine Frühjahrsmeisterschaft: “Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und unter den Bedingungen wie im Herbst könnten wir für einen sicheren Spielbetrieb garantieren.”

 

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