In 40 Stunden mehr Punkte geholt als in zweieinhalb Monaten! Befreiungsschlag von Sillian!

Der FC Union Raiffeisen Sillian/Heinfels leckte 10 lange Runden lang regelmäßig die Wunden von verunglückten Spielen. Pleiten, Pech und Pannen säumten den Weg der Kicker aus der Grenzgemeinde zu Südtirol. Dann kamen binnen 40 Stunden die Teams aus Tristach und FC Lurnfeld in den Draupark und plötzlich hängt der Himmel wieder voller Geigen. Auf verschiedenen Geläufen wurden beide Teams geschlagen und gegen Lurnfeld kehrte auch das Quäntchen Glück zurück.

 

Nach dem Schlechtwetter am Donnerstag, der in Sillian den ersten Schnee brachte, hieß es für die Truppe von Michael Platter erst einmal zum Schneeräumen auszurücken, wollte man die Begegnung gegen Tristach retten. Schlanke aber unbespielbare fünf Zentimeter Höhe wies der Batzen auf- und die Kicker wollten, zeigten ihre Solidarität mit dem Club und schaufelten die Kunstrasenfläche frei.

Sillian schickt Tristach mit einem zu hohen Score nachhause

Die Gäste aus Tristach feierten kürzlich ihren ersten Sieg und witterten Morgenluft. Schnell stand es 1:0, ein Fehler der Gastgeber wurde durch schnelles Umschaltspiel in einen Treffer durch Oliver Gomig verwertet (8.). Aber die Schrecksekunde dauerte nicht lange, Treffer von Edison Kastrati (13.),, Manuel Waldhuber (30.) & Manuel Schranzhofer kurz vor der Pause sorgten für klare Verhältnisse.

Beim Stand von 3:1 gab es noch heftig reklamierten Elferalarm im Sillian-Strafraum, die Pfeife von Schiedsrichter Reinhold Theurl blieb aber stumm und in der Folge tobte sich Kastrati mit weiteren zwei Treffern aus. Benjamin Fürhapter bzw. der eingewechselte David Blassnig rundeten ein sicherlich zu hohes, wenngleich nicht minder wichtiges 6:2 für Sillian ab, das sich mit diesem Sieg aus dem Gröbsten rausspielte.

Mit einem Kraft- & Willensakt auch Lurnfeld geschlagen

Am Sonntag rückte am Vormittag Lurnfeld an. Die Truppe von Mario Brenter gilt als Hecht im Karpfenteich mit eigenen Ambitionen in der 1A. Aber das zuletzt angeknackste Selbstvertrauen der Osttiroler Gastgeber, nunmehr auf dem nunmehr geaperten Naturrasenfeld spielend, war wieder intakt. Dazu spielte der Verlauf der Begegnung den Gastgebern in die Hände, die beiden Tore fielen bereits in den ersten 10 Minuten.

Manuel Schranzhofer leitete die erste vielversprechende Aktion ein- Manuel Stocker Waldhuber stand goldrichtig um diese mit einem Treffer zu veredeln. Sillian schenkte aber den noch nicht ganz am Platz weilenden Gästen gleich noch eines ein- Gabriel Mayr mit Diagonalpass auf Luca Ruggenthaler, der setzt sich beim letzten verbleibenden Abwehrspieler genauso durch wie gegen Keeper Stefan schwarzenbacher.

Nach diesem Feuerwerk zu Beginn des Spiels begann Sillian zum arbeiten- es sollte schwerste Maloche bis zum Schlusspfiff vom Referee Jürgen Hartenberger bleiben. Denn nach etwa 20 Minuten übernahmen die Gäste aus Lurnfeld das Kommando- und die Feldüberlegenheit wollten sie nicht mehr abgeben.

Allerdings schlugen sie aus dieser nur einmal Kapital- Tobias Revelant brachte seine Farben noch vor der Pause ran- sämtliche Bemühungen in der zweiten Hälfte scheiterten aber an eigenem Unvermögen oder der erbittert um den Sieg kämpfenden Heimischen, die im zweiten Durchlauf nur noch über Konter gefährlich vor das Tor von Stefan Schwarzenbacher kamen. Immerhin zeigten sie da auch noch durch einen Stangenschuss von Gabriel Mayr offensive Präsenz. Lurnfeld versuchte in der zweiten Hälfte die physische Überlegenheit mit steten hohen Bällen auszunützen, aber auch die 170iger- „Zwergerln“ unter den Osttirolern gewannen mehr Kopfballduelle als in der gesamten davorliegenden Saison.

So brachte es Sillian mit Bauchweh und etwas Glück, wenngleich nicht unverdient über die Zeit und ist vorläufig das Abstiegsgespenst los.

Stimme zu den Spielen

Michael Platter (Trainer Sillian): „Das 6-Punkte-Spiel gegen Tristach haben wir gewonnen, so war der Druck gegen Lurnfeld nicht mehr ganz so groß. Es war ein Willensakt von meiner Truppe. So sehr wir uns auch freuen, die COVID-Situation erfüllt uns auch mit sorge. Wir hoffen, dass es noch weiter geht.“

Die Besten (Sillian/beide Spiele): Edison Kastrati (OM) & Ardian Kastrati (IV/gegen Tristach) bzw. Afronie Cosmin-Mihai & Gabriel Mayr (DM/ gegen Lurnfeld)


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