Ein souveräner VSV schickt Bodensdorf mit 3:0 auf die Bretter!

Der Villacher SV war vor dem ASKÖ Bodensdorf gewarnt. Die Ossiacherseekicker trotzten nämlich letzte Runde dem Co.-Leader Rothenthurn ein Unentschieden ab, halfen dem Traditionsverein wieder in den Windschatten der Oberkärntner zu kommen. Zugleich wusste VSV-Trainer Wolfgang Wallner, dass es einer generalstabsmäßigen Vorbereitung bedarf, um die Gunst der Stunde weiter Boden auf das Führungsduo gut zu machen zu nützen.

 

Im Ligaportal-Interview erzählt der VSV-Feldherr Wolfgang Wallner von der Trainingswoche vor dem Spiel: "Wir haben ganz gezielt Pressing und Gegenpressing trainiert um für Bodensdorf gewappnet zu sein, das über drei gefährliche Legionäre verfügt!" Der VSV-Plan sah also vor, den Gegner erst gar nicht in das Spiel kommen zu lassen, mit viel Ballbesitz die Entscheidung möglichst früh zu erzwingen.

Der Gameplan geht voll auf

Als der VSV in der 11. Minute in der Bodensdorf-Vorwärtsbewegung den Ball erobert, erhält Michael Sternig per Diagonalpass das Arbeitsgerät, der legt gekonnt flach auf den sich seit zwei Wochen wieder in Torlaune befindlichen Alexander "Lesinho" Lessnigg auf, der staubtrocken mit seinem starken linken Fuß zur frühen Führung verwertet!

Bereits fünf Minuten später zahlten sich die Mühen der Vorbereitung erneut aus. Nach erfolgreichem Gegenpressing hebelt Sebastian Mauch via Doppelpass die Bodensdorfer Abwehr aus, erzielt selbst flach in die rechte Ecke das wichtige 2:0 nach gerade mal 16 Minuten! Bodensdorf wusste in der gesamten ersten Halbzeit kein Gegenrezept, der VSV konnte sich gar den Luxus leisten, durch Alex Lessnigg einen Elfmeter zu vergeben.

Nach dem 3:0 ist der Fisch geputzt

Direkt nach der Pause war diese Scharte schnell ausgewetzt. Abermals nach einer Gegenpressing-Situation setzt Flügelflitzer Sternig den noch vor der Pause eingewechselten Louis-Christo Sallfeldner ein, der Sieger über Torhüter Philipp Kulterer blieb. Mit dem 3:0 war die Messe gelesen, auch wenn sich Bodensdorf nie aufgab, mehr als einige Halbchancen schauten aber nicht mehr heraus.

Der VSV wirkte bis zum Ende gefährlicher, drückte aber nicht mehr so vehement auf den Ballbesitz des Gegners und spielte den Stiefel trocken runter. Durch das Heimremis von Velden rückte die Wallner-Truppe nicht nur Rothenthurn, sondern auch dem Leader wieder auf den Pelz. Die 1 B bleibt also ein spannender Dreikampf.

Die Besten: Pauschallob bzw. keiner

Wolfgang Wallner (Trainer VSV): "Das war eine ausgezeichnete Leistung meiner Mannschaft, sie hielt sich an Punkt und Beistrich unserer Besprechungen!"

 

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