Maria Gail will keine Benachteiligung des Nachwuchses im Frühjahr!

Der SV Falle Maria Gail/Tschinowitsch liegt in der so starken 1. Klasse B auf dem respektablen 6. Platz nach der Hinrunde im Herbst. Ganz zufrieden zeigt man sich nahe des Gailspitz’ aber dennoch nicht, Ziel war und ist eine Top-4-Platzierung. Für die Durchführung der Frühjahrssaison gibt sich der Verein pessimistisch, und räumt dem Spielbetrieb vom Nachwuchs zumindest dieselbe Priorität ein.

 

Wechselhafter Herbst, Ziele bleiben unverändert

Obmann Harald Uggowitzer blickt mit gemischten Gefühlen auf die Herbstsaison zurück: “Wir haben uns einerseits etwas weiter vorne gesehen, andererseits lieferte die Truppe gegen die Favoriten aus Rothenthurn (2:2) & Leader VSV (0:2) “zwei hervorragende Spiele ab, wo wir das Potenzial erkennen konnten.” Viele Remis durch schwankende Leistungen der jungen Spieler verhinderten eine bessere Tabellenplatzierung, der angepeilte 4. Platz (derzeit von Wernberg gehalten) ist aber bei sechs Punkten Rückstand noch nicht außer Reichweite. “Da wollen wir hin, wenn überhaupt gespielt wird”, bekräftigt Uggowitzer die Vereinsvorgaben für die Kampfmannschaft unter Trainer Neven Ilic. Er kann hinkünftig auf die Dienste des Mittelfeldspielers Philip Hiesel bauen, der aus Landskron kommend bei Maria Gail andockte.

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Maria Gail (hier mit Ivan Krnjic gegen den VSV) befürchtet, dass die Frühjahrssaison baden geht. Foto: SOBE

Maria Gail sieht wenig Licht für den Spielbetrieb im Frühjahr

Auf die Durchführbarkeit der Frühjahrssaison angesprochen, rechnet Uggowitzer vor: “Wenn wir das unwahrscheinliche OK für einen Trainingsstart in einer oder zwei Wochen bekommen, muss es einmal mindestens vier Wochen Kontakttraining geben. Dann haben wir Mitte oder Ende April und es wird auch mit Doppelrunden mehr als nur knapp.”

Das große Problem sieht der Funktionär gar nicht so sehr in der 1B, eine “Liga der kurzen Wege”, sondern beispielsweise in der Unterliga West mit seinen weiten Auswärtsfahrten nach Osttirol und umgekehrt in den Villacher Raum. “Die bringen Spiele unter der Woche nicht durch, die Spieler müssten dauernd Urlaub nehmen. Ohne Zuschauer & Gastroeinnahmen geht ohnehin einmal gar nichts.”

”Nachwuchs genauso wichtig wie die Kampfmannschaften”

Uggowitzer sieht außerdem Verteilungskämpfe um die Schiedsrichter auf den KFV zukommen. “Der Nachwuchs darf ja möglicherweise bald wieder trainieren, fix ist das eh noch nicht. Aber wenn es darauf hinausläuft, dass die dann um ihre Spiele umfallen, weil alle verfügbaren Schiris im Unterhaus pfeifen, können wir das nicht gutheißen”, gibt er sich kämpferisch. Er wünscht sich endlich konkrete Perspektiven für den Nachwuchs unter der Prämisse von “ohnedies vorhandenen Hygiene- & Präventionskonzepten.”

Er begründet die geforderte Gleichstellung mit drohenden Folgeschäden für die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen und aus dem Eigeninteresse der Vereine selbst heraus: “Wenn viele Kids nun aufhören, mit wem wollen die Vereine dann in ein paar Jahren spielen?” Diese rhetorische Frage gewinnt zusätzliche Bedeutung, da lt. Uggowitzer immer weniger Betreuer bereit sind, Kinder und Jugendliche zu trainieren und auszubilden.

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”Wir brauchen jede helfende Hand”

Nicht nur der Trainermangel bereitet dem Obmann Kummerfalten, “es fehlt an allen Ecken und Enden an Funktionären und helfenden Händen.” Hinter einem Sportverein steckt viel Know-how, Logistik und Organisation, “wir würden uns sehr wünschen, das auf mehr Schultern verteilen zu können.”

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