Rothenthurn nimmt voraussichtlichen Nichtaufstieg mit Gelassenheit

Der Sportverein Rothenthurn scheiterte voraussichtlich abermals knapp am Aufstieg in die Unterliga West. Für die Oberkärntner, die sich auch abseits des Platzes in einer guten Verfassung präsentieren, keine Tragödie. Die Mission Wiederaufstieg wird um eine Saison verschoben. Fünf Punkte fehlten letztendlich der Truppe von Marjan Florjancic auf Primgeiger VSV, immerhin bescherten seine Elf der Wallner-Truppe die einzige Niederlage. Florjancic selbst bleibt bei Rothenthurn, “wir sind uns über eine weitere Zusammenarbeit einig.”

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Marjan Florjancic bleibt bei Rothenthurn und will nächste Saison erneut angreifen. Foto: SOBE

”Es wäre schön gewesen”

Rothenthurn wollte bei einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs den VSV noch alles abverlangen, realistischerweise wäre dafür ein Siegeslauf nötig gewesen, wie Florjancic weiß: “Alles zu gewinnen ist sehr schwierig und Velden war ja im Windschatten auch noch da.” So gesehen akzeptiert Rothenthurn die Meisterschaftswertung: “Es wäre schön gewesen, den VSV vielleicht doch noch zu holen, aber letztlich hatten die Villacher eben mehr Punkte,” schickt der Coach eine Gratulationsnote zum VSV.

An eine Relegation dachte man erst nach, als sich der Abbruch abzeichnete. Über den jetzt schlagenden Punktekoeffizienten macht man sich keine Gedanken, obwohl theoretisch der Vizemeister in der 1D noch bei 35 Punkten stehen bleiben könnte. Dann wäre Rothenthurn rauf, es müsste aber sehr viel für die Oberkärntner laufen.

Kader bleibt großteils unverändert

Nicht nur Florjancic, auch das en Gros der Kampfmannschaft bleibt dem Verein erhalten: “Es wird vielleicht ein oder zwei Spieler geben, die sich verändern möchten, für die kommen dann ein oder zwei. Ansonsten planen wir keine Transfers”, so der Coach. Es wird bereits ab dem 19. Mai das Training wieder aufgenommen.

Stabile Zahlen bei Nachwuchs und Finanzen

Vereinsobmann René Ramschak kann glücklicherweise über stabile Zahlen beim Nachwuchs und bei den Finanzen berichten. Demnach gibt es keine Auffälligkeiten bei den Jugendspielern außer “eine normale Fluktuation.” Mitverantwortlich dafür sieht er das Engagement der Eltern, denen er seinen ausdrücklichen Dank ausspricht.

Genauso wird er nicht müde, dem Vorstand, insbesondere Kassier Manuel Steinwender zu danken: “Wir sind Dank des Einsatzes aller einmal gut über die Runden gekommen”, so Ramschak, der auch für die Kampfmannschaft lobende Worte findet: “Sie verzichtete auf einen Teil ihrer Aufwandsentschädigung. Das ist sehr hoch zu honorieren und so leisteten alle ihren teil, dass wir sehr gut da stehen.”