Transferbombe: Roland Putsche zu Velden!

 Die ATUS Fliesen Koller Velden ließ schon in der Vergangenheit mehrfach mit namhaften Transfers aufhorchen. So schnürte bereits Frenkie Schinkels seine Schuhe in der Waldarena, vorige Saison machte Michi Kulnik in Velden Station. Mit dem Ex-WAC-Spieler und mehrjährigen Südafrikalegionär gelang wiederum ein großer Coup.

 

Ein Quintett verließ Velden im Winter und in der laufenden Transferzeit, also sahen sich die Seekicker zum Handeln gezwungen. Schließlich feiert der Verein 2023 sein 100-jähriges Jubiläum und da will man “mindestens in der Unterliga spielen”, erläutert Sportchef Hannes Teppan die ambitionierten Ziele.

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Kann wieder einen Champagnertransfer melden: Hannes Teppan. Foto: SOBE

Ein Publikumsliebling vom Kap der guten Hoffnung  in der 1. Klasse B

Putsche verließ 2016 den WAC (67 Bundesliga-Einsätze) und dockte bei Cape Town City (ZA) an. Dort entwickelte er sich nicht nur wegen seines Spiels, sondern auch wegen seinem sozialen Engagements zum Publikumsliebling. 92x streifte er am Kap der guten Hoffnung das Jersey seines Vereins über und trainierte Kinder und Jugendliche aus sozial armen Verhältnissen, was ihm viele Sympathien einbrachte.

Im Zuge der Corona-Krise kehrte er nach Österreich zurück- und spielt nun für Velden, wie Hannes Teppan berichtet: “Er wird neben seinem gewohnten Spiel als 6er auch als Co-Trainer fungieren.”

”Verjüngung mit einer routinierten Achse”

Nicht nur Putsche kommt neu nach Velden, es wird nichts dem Zufall überlassen,um in der nächsten Saison ein gewichtiges Wort um den Aufstieg mitzureden. Das Qunitett Dardan Kameraj (Ledenitzen), Harun Memic (St. Jakob), Eldin Prsic (St. Jakob), Luca Pollanz (Kraig) & Kevin Mpaka (Wölfnitz) stößt gleichfalls neu zur Truppe. Ebenfalls keine No-Names im Kärntner Unterhaus.

”Unser Ziel war eine Verjüngung mit einer routinierten Achse”, erklärt Teppan die Transfers, der sich wie in der letzten Saison Rothenthurn als starken Konkurrenten erwartet. “Der VSV geht verdient nach oben, Rothenthurn bleibt als stärkster Rivale wohl in unserer Liga”, spielt er auf die eher geringen Chancen der Oberkärntner an, über den Koeffizienten doch noch den Aufstieg zu schaffen.