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Bodensdorf nimmt alle drei Punkte aus Wernberg mit!

In der 9. Runde trafen der SV Wernberg und der ASKÖ Bodensdorf aufeinander. Beide Teams hatten außergewöhnliche Saisonverläufe. Während sich Wernberg zwangsweise riesigen Nachholstress durch Spielabbrüche aussetzte, verlief die Saison von Bodensdorf angesichts der turbulenten Vorbereitungszeit überraschend gut.

Ein „nicht plangemäßer“ Coach & eine beendete Kooperation münden in eine Erfolgsstory

Bodensdorf kam während der Vorbereitung Trainer Florian Zuschlag abhanden, der auf die Falkert zu Ebene Reichenau wechselte. Funktionär Martin Slunka übernahm aus der Not heraus selbst das Zepter (half zusätzlich einige Male als Spieler aus) und musste gleich den nächsten Tiefschlag hinnehmen. Die Kooperation mit Feldkirchen löste sich auf, der Kader verkleinerte sich um weitere vier Spieler. „Wir waren am Kader so am Limit, dass wir uns keine Karten leisten konnten und immer hofften von Verletzungen verschont zu bleiben“, erzählt Slunka. „Die stärkste Elf die wir aufbieten können, ist eine gute Mannschaft. Ausfälle verkraften wir aber keine.“

Der Verletzungsteufel hielt sich vom Ossiacher See fern, die Ausbeute vor dem Spiel in Wernberg konnte sich sehen lassen: 14 Punkte aus 8 Spielen waren nach Slunka „über dem Soll“.

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Bodensdorf mit dem nächsten Dreier in Wernberg

Das Spiel in Wernberg erwies sich als flotte Angelegenheit auf beiden Seiten. Bodensdorf musste am Freitag in Faak zum Seenduell ran, holte dabei einen Zähler und zeigte sich gegenüber diesem Spiel stark verbessert. Die Führung entstand dennoch aus etwas glücklichen Umständen, ein an sich als Flanke gemeinter Freistoß von Kevin Wagner von der Mittellinie berechnete Nico Pettauer unglücklich und ließ den Ball passieren (8.). Das 2:0 durch Lukas Stubinger war dafür eine schöne und fertig gespielte Kombination, wo der Torschütze sich im Face to Face gegen den Wernberg-Goalie durchsetzte.


Nach dem 2:0 bekam Wernberg einen Elfmeter zugesprochen, Stefan Aichholzer scheitert aber an Harald Bodner. Das war hinterher gesehen der Knackpunkt in diesem Spiel, noch in der ersten Hälfte fanden Almir Licina & Lukas Stubinger dicke Möglichkeiten vor.


Die zweite Halbzeit dominierte Bodensdorf, kam zu weiteren Chancen ohne sie zu vollenden. Wernberg merkte man die Müdigkeit der fast permanenten englischen Wochen seit dem Sommer an. Das Spiel endete mit 0:2

Die Besten: Keiner bzw. Tomaz Horvat (IV) Christoph Raspotnig (MF li & re)

Martin Slunka (Trainer Bodensdorf): „Heute waren wir viel besser als am Freitag in Faak. Durch die turbulente Vorbereitung waren wir lediglich mit dem Klassenerhalt als Saisonziel in die Meisterschaft gegangen. Wir hatten bislang Glück bei den Ausfällen, werden im Winter etwas für die Kaderbreite unternehmen.“