Rothenthurn bringt sich mit einem Kantersieg über Gmünd 1b wieder in die Verfolgerpostion!

Der Sportverein Rothenthurn spielte in der 10. Runde der 1. Klasse B gegen die 1b von ASKÖ Gmünd. Eine Pflichtaufgabe, die die Oberkärntner letztlich souverän lösten, aber dennoch keinen völlig stressfreien Nachmittag verbrachten. Nachdem der VSV gegen Schiefling/St. Egyden verlor findet sich die Elf von Marjan Florjancic auf Rang zwei wieder.



„Es hat sich bestätigt, dass wir, der VSV und Velden die Meisterschaft ausmachen“, so Florjancic im Ligaportal-Interview, „dass Stockenboi ebenfalls nicht locker lässt bestätigt die Ausgeglichenheit in der Klasse“.


Spiel auf einer schiefen Ebene


In dieser Runde musste der nunmehrige Zweite aber ohne Wenn und Aber liefern. Gmünd 1b hat zwar ebenfalls viel Qualität in den eigenen Reihen, gilt aber nicht als Favorit auf das vordere Drittel. Rothenthurn war sich diesem Anspruch bewusst und drückte von Beginn an auf die Führung, die allerdings misslang, vielmehr gelang Marco Payer der Führungstreffer für die Stadt aus dem Porsche-Museum (11.).

Der Ausgleich ließ dennoch nicht lange auf sich warten, derselbe Spieler der für die Gmünd-Führung sorgte widerfuhr das Pech eines Eigentors (20.). Von da an lief das Spiel für Rothenthurn, Sandro Schwager (32.) erzielte die Führung, Thomas Platzer das aus späterer Sicht so wichtige 3:1 (48.), dabei ging der Ball an Freund und Feind vorbei.

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Eine Chance noch für Gmünd, dann wird es deutlich


Die Hausherren waren bislang außer dem Treffer beinahe chancenlos. So blieb dem Rothenthurn-Trainer nach dem 3:1 fast das Herz stehen, als sich Gmünd anschickte, nochmals in die Begegnung zurückzukommen. Der Torjubel blieb ihnen aber verwehrt und Rothenthurn suchte die Entscheidung. Der Sack wollte sich aber nicht verschnüren lassen, die tollsten Möglichkeiten wurden vergeben, bis Thomas Klingbacher doch das 4:1 gelang.

Im Finish erzielte Rothenthurn noch drei Treffer, das 6:1 und 7:1 waren dabei schön anzusehen. Beide Male zeigte sich Außenverteidiger Christof Piwonka dafür verantwortlich, der sich losgelöst von den Taktik-Fesseln erfolgreich in die Offensive einbaute. Damit überholte Rothenthurn den VSV.

Die Besten: Niemand bzw. Fabio Daxer (OM) Christof Piwonka (AV)

Marjan Florjancic (Trainer Rothenthurn): „dieser Kantersieg war letztlich nicht so einfach, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Die 1B ist ohnehin eine sehr starke Liga!“

 

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