Rasantes Unentschieden zwischen Faakersee und Gmünd!

Der ASKÖ Gmünd 1b gilt als die Wundertüte in der der 1. Klasse B. Einerseits kann die Elf von Bernhard Puffitsch immer wieder überraschen andererseits setzte es einige Male empfindliche Debakel. Ein schwer auszurechnender Gegner also für den FC Faakersee, das in den letzten 7 Runden (5-2-0) ohne Niederlage blieb.

 

In den ersten Minuten tasteten sich beide Mannschaften ab, versuchten sich zu belauern und verzichteten weitgehend Fehler mit kraftraubendem Pressing zu erzwingen. Nach diesem vorsichtigen Beginn entwickelte sich eine sehenswerte Unterhauspartie, zu der beide Teams mit vielen gelungenen Spielzügen beitrugen.

Punktesieg für Gmünd in der ersten Halbzeit

Beide Teams erarbeiteten sich viele Chancen, Gmünd ließ dabei durchblitzen, dass die 1B sich ständig im Training mit der Liga-Truppe befindet, suchte eine spielerische Linie mit gepflegtem Kurzpassspiel. Die erste Möglichkeit bot sich aber Faakersee, dem erst 17-jährigen Harun Memic fehlte es vor dem Tor aber an Kaltschnäuzigkeit, Goalie Alexander Stranner blieb stets siegreich.

So war es Gmünd vorbehalten, für die erste Jubeltraube in dieser Begegnung zu sorgen, der Ball läuft über 5 Stationen, der mustergültig freigespielte Patrick Lagger knallt die Kugel vom 16er an die Latte, von wo sie den Weg ins Tor fand. Torhüter Erik Horwath war chancenlos.

Als das Momentum von den Gästen wieder abebbte, schaffte Faakersee zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt noch den Ausgleich: Gmünd verliert den Ball im Mittelfeld, gute Umschaltspiel der Heimischen, Mario Egger bedient per Stanglpass Andreas Unterguggenberger, der problemlos den Gleichstand herstellt.

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Faakersee drückt, führt und muss noch die Punkteteilung akzeptieren

Die 30 Minuten nach dem Seitenwechsel waren die besten aus der Sicht der Seekicker. Die Elf von Gustl Schaller waren zu diesem Zeitpunkt die Chefs am Platz, das 2:1 durch Florian Pribernig per Elfmeter (62.) zeichnete sich davor bereits ab. Dieser Elfer war aus Sicht der Liesertaler zumindest strittig, Schiedsrichter Philipp Gadler rückte aber nicht von seiner Entscheidung ab.

Faakersee suchte nun die Entscheidung- vergab durch Mario Egger eine und lief prompt in einen der so gefährlichen Konter, den Nico Moser zum Ausgleich verwertete (67.). Im Finish blieben sich die Teams gegenseitig nicht schuldig und fanden ihrerseits die Möglichkeiten zum Sieg vor. Letztlich müssen sich beide mit einem Unentschieden begnügen, was jede Ecke nicht restlos zufrieden stimmte.

Die Besten: Florian Pribernig (ZM) Andreas Unterguggenberger (St) bzw. Alexander Stranner (Tor) Stephan Gilger (IV)

Stimmen
Gustav Schaller (Trainer Faakersee): „Wir haben einfach zu viele Chancen vergeben. Nach dem 2:1 wäre etwas defensiver spielen wohl das richtige Rezept gewesen. Leider setzte es meine Elf nicht um.“

Michael Siller (Co-Trainer Gmünd): „Wir waren in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft und bekamen leider einen unnötigen Gegentreffer unmittelbar vor der Halbzeit. Wenn der Schiedsrichter den Elfer für Faak gibt, sollte er eigentlich uns für die Situation im Finish ebenfalls einen geben.“

 

 

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