5:1 in Feffernitz! Faakersee beendet die Herbstsaison mit einem Kantersieg!

Das abgesagte Spiel zwischen dem SV Rapid Feffernitz & dem FC Faakersee wurde am Sonntag nachgeholt- so spät gab es in Kärnten sehr selten Unterhausfußball zu bewundern. Beide Teams stellten daher den Trainingsbetrieb nicht völlig ein, um für die letzte Aufgabe 2019 gewappnet zu sein.In der Tabelle ging es für beide um eine gute Ausgangsposition für das Frühjahr, ohne dass beide nach oben wie unten viel Boden gutmachen konnten.


Faakersee beließ es in der Vorbereitung in einem lockeren Rahmen, „das waren keine ernsthafte Trainingseinheiten mehr“, wie Trainer Gustav Schaller verrät. Seine Gelassenheit stützte sich dabei auf 18 Punkten aus den letzten acht Spielen, letztmals verließen die Seekicker im September mit hängenden Köpfen den Platz.

Feffernitz wollte das Spiel noch 2019 durchziehen, wohl auch um den ohnehin unsicheren wie dichtgedrängten Frühjahrskalender nicht weiter mit Spielen aufzufüllen. Die Elf von Mario Kerschbaumer erzielte 46 Treffer aus 15 Spielen, nach dem VSV der zweitbeste Ligawert.

Die Seekicker mit einer traumhaften ersten Halbzeit

Aufgrund des ungewöhnlich späten Termins fehlten bei beiden Teams Stammspieler, die Gäste kamen damit wesentlich besser zurecht und gingen mit zwei ähnlichen Toren rasch mit 2:0 in Führung. Beide Male ging die Post über die rechte Seite ab und die Vorlage fand zuerst in Johannes Aichholzer (11. per Kopf) & Harun Memic (20. Direktabnahme in die lange Kreuzecke) ihre jubelnden Vollstrecker.

Von diesem Schock erholte sich Feffernitz den ganzen ersten Durchgang nicht mehr. Faakersee wirkte spritziger, war immer einen Schritt voraus und das Torschützenduo Aichholzer & Memic durfte bis zur Pause, diesmal in umgekehrter Reihenfolge nochmals eine Ehrenrunde drehen (26. 44.).

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Feffernitz’ Aufholjagd im Keim erstickt

Feffernitz gab sich noch nicht geschlagen und in Abwesenheit von Topscorer Markus Mikl (Verletzung) sprang der nicht minder treffsichere Thomas Unterrieder (47.) gleich in die Bresche und verkürzte auf 1:4 (47.).

Es gab in diesem Herbst schon einige wilde Aufholjagden im Kärntner Unterhaus, was Faakersee-Trainer Gustl Schaller natürlich wusste. Er wollte nun keinesfalls dem Gegner ein zweites Leben einhauchen und stellte unmittelbar nach dem 1:4 um. Dafür ließ er sein defensives Mittelfeld tiefer stehen, um das erwartete Feffernitz-Furioso im Kein zu ersticken.

Der Plan ging auf, Mario Egger (53.) stellte den alten 4-Tore-Vorsprung wieder her und damit war es um Feffernitz geschehen. Die Drautaler überwintern auf Rang 5 unmittelbar gefolgt vom großen Sieger des letzten KFV-Unterhausspiels im laufenden Kalenderjahr.

Gustl Schaller (Trainer Faakersee): „Wir waren von unserem läuferischen Übergewicht selbst überrascht. Dur 8 ungeschlagene Spiele in Folge sind wir nun auch in der Tabelle dort, wo wir eigentlich planten. Das wird jetzt eine lustige Weihnachtsfeier!“

 

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