Faakersee zeigt sich in Feffernitz wieder von seiner Schokoladenseite!

Der FC Faakersee ist die launische Diva der heurigen Saison in der 1. Klasse B. Überzeugende Siege wechseln sich mit teils unerklärlichen Niederlagen ab. In der Tabelle sind die Kicker von Gustl Schaller deshalb schon recht vorzeitig im Niemandsland angekommen, wenngleich angesichts der verbleibenden Spielzeit noch viel möglich ist. Beim SV Rapid Feffernitz erwies sich die Diva aus Faak gut gelaunt.

 

Rapid Feffernitz ist heuer nicht zu beneiden, wie bereits mehrfach beschrieben, leidet die Elf von Mario Kerschbaumer sehr unter massig Ausfällen, zeitweise gab es kaum eine Ersatzbank zum besetzen. Das hat sich mittlerweile zwar gebessert, einige Spieler weisen aber nach langen Pausen noch körperliche Rückstände auf.


Faak stellt erfolgreich um

Gustl Schaller wiederum stellte seine elf nach dem 0:2 gegen Schiefling vorige Woche um. Er löste die 4er-Kette zugunsten eines 3-5-2 auf und wollte damit vor allem Freiräume für Christoph Omann schaffen, ein Plan der bei Feffernitz aufgehen sollte.

Die Anfangsphase verlief ausgeglichen, Michael warum brachte Faak nach Omann-Vorarbeit in Führung und spielte dabei noch Torhüter Christopher Pirker aus. Aber praktisch im Gegenzug erfolgte der Ausgleich, Manuel Müller behauptet im Strafraum gegen mehrere Gegenspieler und einen Pressball die Kugel und daraus ergibt sich eine Chance für Ivan Roncevic, die er nützt (10.).

Omann überrascht Freund und Gegner

Bis zur 39. Minute gab es zwar Vorteile für die Gäste aus Faak, die aber noch nicht so zwingend waren, dass man von einer einseitigen Dominanz sprechen konnte. Feffernitz hielt noch mit. In der besagten Minute legte sich Christoph Omann den Ball für einen Freistoß nahe der Seitenoutlinie auf und sowohl Feffernitz als auch sein eigenes Team erwartete sich eine Flanke.
Er suchte den direkten Abschluss, erwischte Pirker eiskalt. Dieses 2:1, zugleich der Pausenstand, war hinterher gesehen die Schlüsselszene in diesem Spiel.

Faakersee macht alles klar

In der zweiten Halbzeit schwanden bei einigen Feffernitz-Spielern sichtbar die Kräfte, Trainer Mario Kerschbaumer brachte alles was er hatte von der Bank auf den Platz. Das konnte aber nicht verhindern, dass sich das allmählich bemerkbare Übergewicht seinen Niederschlag in Tore fand. Dem 1:3 ging eine kurz abgespielte Ecke voraus, nach der der Ball in den Rückraum zum dort lauernden Warum abgespielt wurde- der Außenbahnspieler traf zum 2. Mal (66.)!

Feffernitz-Torjäger Markus Mikl ließe sich in der 80. Minute zum ausfahren des Ellenbogens hinreißen. Nicht wirklich mit Nachdruck und sehr schlimm, aber halt deutlich zu erkennen und daher wurde er von Schiedsrichter Holger Dietz vom Platz gestellt.

Einen Treffer gab es noch zum Bejubeln, der sehr auffällige Christoph Omann krönte seine tolle Leistung mit einer Einzelaktion mit Abschluss im Strafraum von Feffernitz. Dieses 4:1 aus der sciht der Gäste war dann auch der Endstand.

Stimme zum Spiel:

Gustl Schaller (Trainer Faakersee): „Die Umstellung war sicher ein Teil zum klaren Erfolg heute. Wir müssen aber immer noch an unserer Konstanz arbeiten.“

Die Besten: Christoph Omann (St) Michael Warum (AuB) Johannes Aichholzer (Vt/ alle Faak)

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