Turbulente und sehr erfolgreiche Zeiten - beim SV Oberglan ging es im Herbst richtig rund

Beim SV Oberglan aus der 1. Klasse C blickt man auf sehr bewegende Zeiten zurück. Vor eineinhalb Jahren schrammte man noch knapp am Abstieg vorbei und jetzt liegt man in der Wintertabelle auf dem hervorragenden dritten Tabellenplatz. Sportlich lief es bei den Oberglanern also bestens, doch auch die Veränderungen an der Infrastruktur können sich sehen lassen. Eine neue Tribüne und auch neue Aufenthaltsräume machen das Stadion in Oberglan jetzt zu einem richtigen Schmuckstück.     

Starker Saisonstart

"Die Stimmung in der Mannschaft, wie auch im Verein war natürlich gut. Die Anfangseuphorie, dass wir nach einem halben Jahr endlich wieder spielen durften, wurde gleich ausgenutzt und wir konnten fünf unserer ersten sechs Spiele für uns entscheiden", erklärt Manuel Vaschauner, der Obmann des SV Oberglan und fügt hinzu: "Noch dazu mussten wir aufgrund eines Großumbaus - neue Tribüne und neue Aufenthaltsräume -  gleich fünfmal auswärts ran. Als dann zur Mitte der Meisterschaft auch noch unsere Damen-KM und das Challenge-Team in Tritt kamen, spürten wir förmlich, wie alle begeistert bei der Sache waren."

 Abriss

Tolle Entwicklung der Mannschaft

"Wenn man sportlich vor eineinhalb Jahren am letzten Drücker in der Relegation den Abstieg verhindert und jetzt auf den dritten Tabellenrang mit zwei Punkten Rückstand auf den Herbstmeister Kappel steht, ist es schwer einzelne Highlights herauszufiltern. Als allgemeines Highlight ist dem Trainerteam unter Führung von Helmut Schimanz und Michael Lattacher der Einbau von zahlreichen jungen Spielern aus der Region gelungen. Im Speziellen sind die Siege im KFV-Cup gegen die Ligamannschaft Maria Saal und in der Meisterschaft gegen die Bezirksstadt St. Veit an der Glan für einen Dorfverein (wobei wir strenggenommen nicht mal ein Dorf sind) schon im positiven Sinne verrückte Ereignisse. Zusätzlich kommen noch die baulichen Highlights, die wir mit vielen einheimischen Unternehmen und freiwilligen Vereinsmitgliedern umsetzen konnten", blickt der Obmann stolz zurück.  

Tribüne3

Fotos (SV Oberglan): Abriss und Neubau der Tribüne und Aufenthaltsräume 

Covid-Konzept mustergültig umgesetzt

"Wie wohl alle Vereine in Kärnten haben auch wir die Vorgaben für den Fußball umgesetzt. Wir haben dankenswerterweise vom SK Treibach das COVID-Konzept des ÖFB-Cups übernehmen dürfen und waren hier gleich gut aufgestellt. Die neuen Aufenthaltsräume haben wir aus Sicherheitsgründen gleich ganz geschlossen gehalten und bei jedem Heimspiel wurden Hygienemaßnahmen und 250 Sitzplätze auf- und wieder abgebaut. Ich glaube einige Helfer und Spieler wurden von ihren Frauen in dieser Zeit nicht oft gesehen", meint Vaschauner mit einem Schmunzeln.

"Düstere Aussicht"

"Wenn wir vor zwei Wochen gefragt worden wären, hätten wir wohl auf „Spielen“ getippt", antwortet Vaschauner auf die Frage nach einem zeitgerechten Saisonstart. "Aktuell schaut es wohl eher wieder düster aus. Es wird wohl viel davon abhängen, wie lange der Fußballverband und die Vereine bereit sind, in den Sommer hinein zu spielen. Aber leider scheint ein Abbruch zumindest nicht ausgeschlossen. Ein Abbruch würde uns aber wirtschaftlich schon sehr treffen, weil wir aufgrund des Umbaus jetzt eine Menge an Heimspielen hätten. Unterstützung aus dem NPO-Fond haben wir aber unproblematisch und schnell erhalten."

Zitterer Vaschauner C

Foto: SV Oberglan

Keine Notwendigkeit für Transfers

"Wir sehen keinen unmittelbaren Handlungsbedarf und werden infolgedessen keine Transfers im Winter tätigen. Nach der mannschaftlichen Verjüngung und vielen Transfers in den letzten beiden Jahren ist es jetzt an der Zeit, diesen Spielern das Vertrauen auszusprechen und mit ihnen langfristig zusammenzuarbeiten. Zusätzlich erwarten wir in den kommenden Jahren Nachschub aus unserer Nachwuchskooperation mit dem SV Moosburg, da können wir auf Legionäre zum Glück verzichten."

Ziele …

"In dieser Saison möchten wir natürlich spielen, solange wie möglich in den Top-5 dabei bleiben und die Topmannschaften weiterhin ärgern. Für verrückte Dinge sind wir immer zu haben. Wichtiger für uns ist aber, dass wir uns als fixer Bestandteil des Mittelkärntner Fußballs im Damen- und Herrenbereich etablieren und weiterhin einheimische Spieler in die Kampfmannschaften bringen", schließt Manuel Vaschauner zuversichtlich ab.

Der SV Oberglan und ligaportal.at wünschen ein erfolgreiches und vor allem gesundes neues Jahr!

 

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