Friesach nach verhaltenem Start voll im Titelrennen!

Der Friesacher AC/Hirter Pils startete denkbar schlecht in die laufende Saison. Als Mitfavorit gehandelt, setzte es zwei Auftaktpleiten. Die Truppe von Günther Vidreis biss sich aber wieder an die Spitze ran und liegt nur drei Punkte hinter Winterkönig SC Raika Kappel. Die Burgenstädter hoffen auf einen Spielbetrieb im Frühjahr mit Zuschauern und Kantinenbetrieb.

 

 

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Der FAC (hier im Derby gegen St. Veit) überwand seine Startprobleme und arbeitete sich nach vor. Foto: Hermann SOBE

Fehlstart ausgebügelt, optimistischer Blick nach vorne

Nach Niederlagen gegen Steuerberg und Kappel fand sich die Elf einmal in der unteren Tabellenhälfte wieder. „Da schaust amol bled“, kommentiert Trainer Günther Vidreis launig die damalige Stimmungslage im Verein, wo sich das Fehlen von Marco Pirker vorerst bemerkbar machte. Der Offensivmann verletzte sich im Auftaktspiel schwer, kehrte im Frühjahr wieder zur Truppe zurück.

Danach gab es aber bis zur Winterpause nur noch eine Niederlage und die jeweiligen Tabellenführer Reichenau & Oberglan wurden auf der als Bastion geltenden Heimanlage von der Spitze geholt. In St. Veit gab es ebenfalls einen Zähler, am Ende schaute Rang 5 heraus, nur drei Punkte hinter Leader Kappel. „Wir sind somit wieder im Soll.“

Pascal Wurzer kehrte von Metnitz retour, Abgänge gab es keine. Im Frühjahr bläst Friesach zum Angriff, ohne den Aufstieg als Pflicht auszurufen: „Wir haben einen 3-Jahres-Plan, der Aufstieg als erklärtes Ziel wird erst nächste Saison anvisiert. Wir wären aber auch sofort dafür gewappnet“, erzählt Vidreis, der nach wie vor St. Veit als ersten Favoriten sieht: „Eigentlich überrascht uns die Tabelle nicht. Bis auf Oberglan als Überraschungsteam sind jene Clubs vorne, die wir uns auch dort erwarteten.“

Die Unterliga sieht er als sportlich reizvolle Herausforderung, die er seiner bestehenden Elf zutraut: „Wir konnten im KFV-Cup in den letzten beiden Saisonen gut mit den Unterligisten mithalten und das mit einem Kader, wo niemand weiter als 10 Kilometer vom Platz entfernt wohnt.“  Wermutstropfen wäre der Wegfall der vielen Derbys, „die 1C ist für uns eine unglaublich attraktive Liga. In der Unterliga Ost wäre da nur noch Eberstein als Lokalrivale da.“ Seit einer Woche teilt der ehemalige Bundesligakicker individuelle Trainingspläne aus. „Wir benötigen vier Wochen Teamtraining, um meisterschaftsfit zu sein.“

Spielen ohne Zuschauer und Kantine wenig realistisch

Sektionsleiter Christian Schaffer glaubt an einen Spielbetrieb im Frühjahr, verknüpft diesen aber mit der Öffnung für Zuschauer und den Kantinen. „Alles andere ist nicht realistisch, können wir nicht finanzieren. Regelmäßige Tests akzeptieren wir aber und wären kein Problem.“

Aber auch mit der Öffnung befürchtet Schaffer einen Zuschauerrückgang: „Es wird wohl in dem Bereich auf ein ›Reintesten‹ hinauslaufen, dazu sind viele unserer Fans dann für ein Spielvergnügen wohl doch nicht bereit. Das müssen wir berücksichtigen."

Sportplatzöffnung für den Nachwuchs auch ohne Kabinen möglich

Beim Nachwuchs rechnet er zur Stunde mit verschmerzbaren Abgängen: „Wir halten den Kontakt & bislang würde mit dem Nachwuchs ohnehin fast keiner draußen trainieren. Die Kids fallen aber sehr wohl um das Hallentraining um. Für den Nachwuchs brauchen wir eigentlich nur die Platzöffnung, die Kinder & Jugendlichen kommen dann eben umgezogen auf den Platz.“

Wie so viele Vereine versteht der FAC die immer noch bestehende Sperre der Sportplätze nicht: „Die Kinder picken in der Schule unter Tags im Klassenzimmer aufeinander und sollen dann den weitläufigen Platz am Nachmittag meiden. Das können wir nicht nachvollziehen.“

Erneuerung der Heizungsanlage als Infrastrukturwunsch

Der Sektionsleiter zeigt sich mit der vorhandenen Infrastruktur zufrieden, weist aber auf die veraltete Heizungsanlage von Kabinen- und Kantinentrakt hin: „Wir haben sehr hohe Stromkosten. Es wäre wirklich wünschenswert, wenn die Stadt nach den Wahlen eine Erneuerung ins Auge fasst.“

 

 

 

 

 

 

 

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