Drei Ausschlüsse - der SC Raika Kappel feiert "schmutzigen" Heimsieg gegen Glanegg

SC Kappel
SV Glanegg

Am Samstag traf der SC Raika Kappel in der 1. Klasse C auf den SV Glanegg. Die Zielsetzung der Gäste war vor Spielbeginn klar definiert: man wollte den Platz keinesfalls als Verlierer verlassen. Am Ende stand aber ein klares 2:0 auf der Anzeigetafel und Glanegg beendete das Spiel nur zu acht. Die drei Ausschlüsse ließen die Wogen so richtig hochgehen.


Keine Tore in Halbzeit 1

In den ersten 30 Minuten trifft keine der beiden Mannschaften ins Tor und so steht es nach einer halben Stunde noch 0:0. Glanegg kommt aber zu einigen guten Chancen und hätte eigentlich in Führung gehen müssen. Danach beendet der Unparteiische die erste Spielhälfte und gönnt den Spielern eine fünfzehnminütige Verschnaufpause. In der ersten Halbzeit griff der Unparteiische insgesamt fünf Mal zum gelben Karton (Jakob Stippernitz 11.; Dragan Juric 22.; Christopher Scheiber 32.; Florian Bischof 39.; Fabian Stippernitz 43.)

Drei Ausschlüsse, zwei Tore

In der 56. Minute sieht der Glanegger Christopher Scheiber die gelb-rote Karte und muss vorzeitig den Platz verlassen. Der Schiedsrichter zeigt in der 60. Minute erneut die gelb-rote Karte: auch Jakob Stippernitz von den Gästen muss bereits vorzeitig den Platz verlassen. Anschließend kennt der Referee in der 60. Minute kein Pardon und zeigt Stefan Janjusevic die gelbe Karte. Daniel Koschier lässt dem Torwart im gegnerischen Gehäuse keine Chance und trifft in Minute 70 zum 1:0. Nach einer schönen Aktion über die rechte Seite wird der Ball ins Zentrum gebracht und Koschier netzt ein. In der 71. Minute zückt der Schiedsrichter den gelb-roten Karton und verweist Dragan Juric wegen Kritik des Feldes. Mit drei Mann weniger am Platz hat Glanegg jetzt keine Chance mehr und die Heimsichen machen den Sack zu. In Minute 89 setzt sich David Körbler im direkten Duell durch, behält die Nerven und stellt auf 2:0. Tormann Stefan Janjusevic kann den Schuss von Maximilian Prasser parieren, doch David Körbler steht genau richtig und verwertet den Abpraller zur endgültigen Entscheidung. Nach dem Schlusspfiff des Schiedsrichters geht der SC Kappel als Sieger vom grünen Rasen und besiegt den SV Glanegg mit 2:0. Kommende Runde muss sich das siegreiche Team gegen SC Reichenau beweisen, SV Glanegg trifft auf SC St. Veit und hofft auf einen Sieg.

Michael Gmainer, Trainer Kappel: „In den ersten Minuten hatte Glanegg zwei große Chancen und wir haben Zeit gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Uns fehlen momentan fünf Stammspieler und der Verletzungsteufel lässt uns nicht los. Man hat gemerkt, dass beide Mannschaften verunsichert sind und das Spiel war fußballerisch kein Leckerbissen. Die zwei Mannschaften waren in der ersten Halbzeit gleichwertig, denn auch wir hatten die eine oder andere Möglichkeit. Der Schiedsrichter hat schon in der ersten Hälfe einige gelbe Karten verteilt und in der zweiten Halbzeit haben wir uns vorgenommen, mehr für das Spiel zu tun. Wir wollten mehr Offensivaktionen zeigen und das ist uns gelungen. Wir haben Chancen vorgefunden, wobei auch Glanegg immer wieder durch Konter brandgefährlich war. Nach dem ersten Ausschluss haben wir versucht noch mehr Akzente nach vorne zu setzen. Die Wogen gingen hoch, nachdem der Schiedsrichter einen zweiten Spieler vom Platz stellte. Wir machten Druck, gingen in Führung und danach wurde der dritte Spieler von Glanegg in die Kabine geschickt. Ich kann die Entscheidungen nicht beurteilen, doch für uns war der Sieg wichtig. Es ist bitter für den gegnerischen Trainer und alles in allem war es ein verdienter, doch schmutziger Sieg.“

Die Besten: David Körbler (Sturm), Munib Ibric (Mittelfeld), Georg Steiner (Verteidigung), Raphael Proprentner (Tor) bzw. Keiner

 

 

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