2:1 in Liebenfels! St. Veit sitzt Friesach weiter im Nacken!

 

Der SC St. Veit hat sich als erster Verfolger von Leader Friesach (gewinnt klar bei Oberes Metnitztal!) etabliert. Sie schüttelten sich in dieser 8. Runde im Gleichschritt direkte Konkurrenten ab, weil St. Veit beim GSC Liebenfels mit 2:1 gewinnen konnte. Der Sieg war hart erkämpft, ging letztlich wegen einer starken Leistung in der zweiten Hälfte in Ordnung.

 

Zwei schnelle Treffer halten die Spannung hoch

St. Veit startete gut, brachte Edin Serdarevic in Stellung und der ließ sich nicht zweimal bitten, traf schon nach 11 Minuten mit einem satten Schuss aus 20 Metern in die kurze Ecke. Die St. Veiter waren allerdings noch im Jubelmodus, als schon die Hausherren gleichfalls einen Treffer feierten. Der Ausgleich von Marko Mrsic entstand aus einem feinen Doppelpassspiel über die linke Seite, Mrsic schloss problemlos mit seinem dritten Saisontreffer zum Gleichstand ab.
In der Folge sah das gut besuchte Derby (rund 400 Fans) einen offenen Schlagabtausch mit einem qualitativen Übergewicht für die Gäste. Beiden Teams wäre eine Halbzeitführung möglich gewesen, aber während sich die Chancen von Liebenfels aus unpräzise ausgeführten Standards speisten, haderte die Groinig-Elf mit dem Quäntchen Spielglück vor dem Tor. So war nach rund 25 Minuten Liebenfels’ Keeper Wolfgang Karner bereits geschlagen, Lukas Höberl fand in Andreas Pirker dennoch noch seinen Meister auf der Torlinie.

St. Veit stellt um und kontrolliert den zweiten Durchgang

Raphael Groinig stellte in der Halbzeitpause um, ließ Goalgetter Edin Serdarevic zurückfallen um sich so mehr Ball- wie Spielanteile erobern zu können. Zudem funktionierte er Oliver Krappinger vom linken Außenverteidiger zum rechten Stürmer um.
Der Coup ging auf, die erneute Führung der Herzogstädter ließ nicht lange auf sich warten. Das 2:1 durch Ramazan Gürkan erfuhr zudem eine sehenswerte Vorbereitung mit der Brust eines seiner Mitspieler. Diesmal konnte Liebenfels nicht sofort wieder den Gleichstand herstellen und die Heimischen fielen sichtbar zurück.
In der gesamten zweiten Halbzeit stand der heimische Torhüter, Wolfgang Karner, im Zentrum des Geschehens. St. Veit packte die gesamte Offensivpaillette aus, die der Sport bietet- aber egal ob nach weiten Bällen oder Kurzpassspiel, nach Standards oder Einzelaktionen, Karner stand wie eine Mauer und war nicht mehr zu bezwingen. Er hielt so seine Truppe bis zum Ende im Spiel, Liebenfels war aber in der zweiten Halbzeit zu harmlos um den Ausgleich zu erzwingen.

 

Die Besten: Wolfgang Karner (Tor) bzw. Oliver Krappinger (LV bzw. RSt.) Lukas Höberl (MF)

Raphael Groinig (Trainer St. Veit): „Es hat sich heute wieder gezeigt, dass wir sehr gut Ausfälle verkraften können. Es fehlten drei Stammspieler und davon war im Spiel nichts zu merken. Der große und ausgeglichene Kader macht sich bezahlt.“

 

 

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