Erster Saisonsieg! Der HSV ist nach dem 2:1 in Reichenau wieder am rettenden Ufer dran!

 

Die Begegnung zwischen dem SC Reichenau/Falkert & dem HSV Klagenfurt wurde aufgrund der Ausgangslage vorzeitig zu einem Abstiegsgipfel. Sieben Punkte von Reichenau und lediglich ein Pünktchen vom HSV stehen bislang als Haben in den Büchern, womit beide Vereine in Abstiegsgefahr schweben. Reichenau könnte sich mit einem Sieg entscheidend vom HSV und damit vom Abstiegsrang absetzen.


„Wir haben keine spielerische Krise, wir haben eine Ergebniskrise“, meinte Nedim Omerhodzic im Ligaportal-Interview. Tatsächlich verlor der HSV viermal mit lediglich einem Treffer Unterschied. Reichenau wiederum schien sich mit vier Punkten aus den letzten beiden Spielen gefangen zu haben. Die Elf von Florian Zuschlag galt daher vor dem Spiel als leichter Favorit.


Der HSV führt erstmals in der laufenden Saison mit 2:0

 

Die Gäste waren zu Beginn die aktivere Mannschaft, ohne dass es zwingende Torchancen gab. Der HSV wollte im Mittelfeld ein Übergewicht an Spielern wie Ballbesitz erlangen, eine taktische Überlegung, die fast das ganze Spiel über funktionierte und den Gegner seiner Entfaltungsmöglichkeiten brachte. In der 15. Minute kam der Ball über viele Stationen zu Haris Malkoc- der Routinier spielte Drissa Doumbia frei, der wiederum Reichenau-Keeper Tim Lipovac in die falsche Ecke schickte und den Ball neben der kurzen Stange zum 1:0 für den HSV versenkte!


Bis zur Pause war dann nicht besonders viel los am Platz, nach dem Seitenwechsel kontrollierten die Gäste weiterhin weitgehend das Geschehen, ohne vorerst Gefahr auszustrahlen. Das änderte sich in der 55. Minute, als Haris Malkoc, einer der auffallendsten Akteure am Platz, Maß nahm und einen Freistoß zum 2:0 aus Gästesicht in die Maschen setzte!.

Hektische Schlussphase mit dem Anschlusstreffer und einer roten Karte

Noch gab sich Reichenau nicht geschlagen, auch wenn vorerst der HSV das Ergebnis gut verwaltetet. Im Finish warf die Zuschlag-Truppe noch einmal alles nach vorne, nun begann die bis dahin sichere HSV-Abwehr zu wanken. Arnold Freissegger jun. gelang noch der Anschlusstreffer, der aber zu spät (92.) fiel. Unmittelbar vor dem Schlusspfiff handelte sich Fabian Trausnitz noch die rote Karte ein, was die Bemühungen endgültig zum Erliegen brachte.

Der HSV bleibt immer noch auf dem letzten Platz, hat aber mit dem 2:1 bei Reichenau den Rückstand auf das rettende Ufer reduziert.


Die Besten: Niemand bzw. Haris Malkoc (St.) Martin Trampitsch (LV)

Nedim Omerhodzic (Trainer HSV): „Es hat endlich auch einmal das Resultat gepasst. Gute Leistungen lieferten wir schon öfters ab. In der Sommerpause verloren wir sehr viele Spieler, was man am Platz nun merkt.“

 

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