Liebenfels gewinnt das „Verfolgerduell“ bei Guttaring mit 2:0!

Der ATUS KM Bau Guttaring pflügte mit fünf Siegen am Stück durch die Tabelle wie das heiße Messer durch die Butter. Die Truppe von Philipp Klaming befand sich vor dem Spiel gegen den GSC Liebenfels bereits auf Platz 3. Diesen Platz auf dem Podium könnten die Gäste Guttaring noch streitig machen- Voraussetzung dafür war ein Auswärtssieg.

 

Guttaring macht kaum einen Stich

 Die Gäste kontrollierten von Beginn an das Geschehen, standen in der Defensive gut und kamen immer wieder gefährlich nach vorne. Im Laufe der ersten Halbzeit waren es vier Großchancen, die Guttarings Torhüter Alexander Payer parierte und so die Guttaringer Hoffnungen auf Platz drei zu überwintern am Leben hielt. Seine Mitspieler wurden indes nur mit einem Freistoß einmal gefährlich.

Einer dieser „Chancenvernebler“ war Said Djulic, der nach einer schweren Verletzungspause erstmals seit langer Zeit wieder in der Startelf stand und das seinem Trainer Harald Kohlweg mit einer ausgezeichneten Leistung dankte.

Liebenfels macht einfach weiter- und wird dafür belohnt

 Tore wollten in dieser ersten keine gelingen und nicht wenige rechneten damit, dass nach der Pause Guttaring stärker zurückkommen wird und seine Spielanlage verändert. Möglicherweise bestand der Plan ja, aber Liebenfels zwang auch in der zweiten Hälfte den Gastgebern ihr Konzept einfach auf.

Das vorentscheidende 1:0 bereitete Djulic mit einer Maßflanke auf Marin Juric vor, der per Kopf den diesmal machtlosen Payer bezwingt (65.). Liebenfels konnte diesen Treffer nur mit einem Weitschuss von Bajro Besic beantworten, Antonio Mrsic war aber auf seinem Posten.

Als Guttaring auf eine 3er-Abwehrkette umstellte, nützte Enis Durkovic ein Missverständnis in der Guttaringer Abwehr und drückte vom 16er zum alles entscheidenden 2:0 ab (90.). Liebenfels und Guttaring tauschen somit die Plätze.

Die Besten: Alexander Payer (Tor) bzw. Said Djulic (OM) Marin Juric (St.)

Harald Kohlweg (Trainer Liebenfels): „Das war heute wirklich eine tolle Mannschaftsleistung, die eine ganz gute Herbstsaison unterstrich. Wir sind jetzt dort wo wir hinwollen und hoffen das im Frühjahr halten zu können.“

 

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