Taktische Meisterleistung von Liebenfels in Ebental

Der Start gegen Reichenau ging für GSC Liebenfels ordentlich in die Hose, gleich mit 2:5 biss die Elf von Harald Kohlweg ab. Die Truppe gelobte Besserung, ein Versprechen was sie gleich diese Woche beim SC Ebental einlöste. Liebenfels feierte einen ungefährdeten 3:0-Auswärtserfolg.



Letzte Woche kehrte Ebenthal ebenfalls mit einer Niederlage heim- sie fiel aber in Guttaring mit 1:2 moderat und in allen Ehren aus. Trainer Zoran Babic durfte sich also gegen das gebeutelte Liebenfels durchaus Chancen auf einen Punktezuwachs ausrechnen.


Taktisch geprägte erste Hälfte


Liebenfels war einmal darauf bedacht, dem Gegner möglichst keine Räume zu bieten, ihnen auch möglichst keine Standards zu gewähren. Dieses Konzept ging auf, Ebenthal spielte im ersten Durchgang wohl gefällig mit, verzeichnete aber bestenfalls Halbchancen.

Gegen Mitte der ersten Halbzeit nahmen die Gäste etwas mehr Risiko und belohnten sich selbst mit der Führung. Petar Kitic fängt den Ball im Mittelfeld ab und spielt in die Schnittstelle auf Marin Juric, der Torhüter Stefan Janjusevic bezwingt (20.). Die Kohlweg-Truppe brachte die Führung problemlos in die Kabinen.


Das 2:0 als Knackpunkt- Ebenthal fügt sich in die Niederlage


Direkt nach dem Seitenwechsel wird Stürmer Marin Juric ganz klar elferwürdig gelegt- der gefoulte Spieler tritt selbst an und trifft zum 2:0 (49.). Retrospektiv gesehen war das bereits die Entscheidung. Zwei Tore Rückstand in einer mörderischen Hitzeschlacht- Ebenthal brachte weder die körperlichen noch die mentalen Kräfte auf, um diesen Spiel noch eine Wendung zu geben. So kam Liebenfels noch zum dritten Treffer durch Alexander Mikula (71.) - der Endstand am Ebentaler Fußballplatz. Im Finish ließen die Gäste noch Gnade walten und vergaben einige Hochkaräter für einen Kantersieg.

Stimme zum Spiel

Harald Kohlweg (Trainer Liebenfels): „Das war eine wirklich tolle Antwort der Truppe für das völlig verpatzte Auftaktspiel vorige Woche. Wir spielten taktisch sehr diszipliniert und ließen den Gegner nie ins Spiel kommen.“

Die Besten: Keiner bzw. Juric (St.) Mikula (VtLi)


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