Auch Reichenau geschlagen! Der HSV bleibt der Riesentöter!

6 seiner bislang 11 Punkte holte sich der HSV Klagenfurt gegen den jeweiligen Leader oder Co-Leader. Nachdem im September die Elf von Harald Haberl sensationell beim SC St. Veit gewinnen konnte, folgte einen Monat später der nächste große Skalp, den sich Haris Malkoc und Co. holten. Diesmal war es der SC Reichenau/Falkert, das in Lendorf mit 1:3 unterlag und die Tabellenführung an Kappel abgeben musste.

 

Der HSV straft Reichenau für seine Passivität

Reichenau trat von Beginn an nicht unbedingt im Stile eines Tabellenführers auf, was man allerdings heuer bereits das eine oder andere Mal beobachten konnte- die Elf von Florian Zuschlag ist nicht zwangsläufig darauf aus, den Gegner 90 Minuten lang zu beherrschen.

Das etwas passive Spiel der Gäste ermunterte allerdings den HSV, der Spielverlauf kam den Heeressportlern entgegen. Ein langer Ball von hinten wird im Mittelfeld verlängert und von Routinier Haris Malkoc quer aufgespielt. Der dort postierte Aleksa Jevtimijevic trifft schön am 16er-Eck in die lange Ecke zur frühen Führung.
Der HSV behielt nach der frühen Führung die Kontrolle über das Spiel. Reichenau fehlte es an diesem Samstag an zündenden Ideen, Torjäger Arnold Freissegger bekam kaum brauchbare Bälle, verhungerte an der Spitze, ohne vom HSV manngedeckt zu werden. Bis zur Pause gab es auf beiden Seiten wenig zwingende Torszenen.

Freissegger leitet mit eigenen Ankick das vorentscheidende 2:0 ein

Die zweite Hälfte bekam Reichenau den Ankick, Arnold Freissegger versuchte vom Ankick weg sofort Torhüter Christoph Gross zu überraschen. Er blieb auf dem Posten und konnte so sofort einen Angriff einleiten. Über Julian Leitgeb und Lukas Gelbmann wird der Ball in den sich öffnenden freien Raum zwischen 5er und 11er gespielt, der anrauschende Paul Schöffmann steht an der 2. Stange ganz alleine und trifft zum 2:0, das der gegnerische Goalgetter wider Willen mit eingeleitet hat.

Danach bot sich wieder dasselbe Bild wie in der 1. Hälfte, Reichenau etwas aktiver, der HSV aber dem 3:0 dennoch etwas näher. Dennoch gelang Reichenau das 2:1 nach einem Gestocher im Strafraum durch Julian Gruber (74.). Richtig ernsthaft in Bedrängnis kam der HSV in der Schlussviertelstunde aber keineswegs, es war nicht der Tag der Falkertkicker. So setzte der HSV den Schlusspunkt. Haris Malkoc nimmt nach einem Konter den Ball im Strafraum zur Brust, wird von hinten grenzwertig gerempelt, das Leder bleibt aber in den Reihen des HSVs & Gelbmann zieht vom 16er auf die lange Ecke ab (86.)!

Beim 3:1 blieb es dann auch, der HSV stürzte damit Reichenau von der Tabellenspitze und hat sich selbst verbessert, ohne sich vom Tabellenkeller abzusetzen.

Stimme zum Spiel

Harald Haberl (Trainer HSV): „Ich war eigentlich sogar etwas überrascht, dass wir so wenig unter Druck kamen. Wir hatten eine gute Mischung aus langen und kurzen Bällen und wenige Ballverluste. Ein sehr gutes Spiel von uns!“

Die Besten (HSV): Martin Trampitsch (LiVt) & Lukas Gelbmann (MF)


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