Arbeitssieg von Reichenau über Ebental!

Der SC Reichenau/Falkert gewann seine letzte Begegnung im herbst gegen den SC Ebental mit 2:1. Obwohl eigentlich das ganze Spiel über dominant, mussten die Heimischen in der zweiten Halbzeit noch um den Sieg zittern, als die Gäste noch Chancen auf den Ausgleich bekamen. Ebental liegt nach der knappen Niederlage auf dem 13. Rang, bekommt aber morgen Montag noch die Chance auf eine Verbesserung.

 

„Eine zache Partie“

Bei Reichenau liefen die Vorbereitung auf dieses spiel unrund, Trainer Florian Zuschlag meldete zahlreiche Abwesenheiten in den Übungseinheiten. Das drückte sich auf dem Platz durch die fehlenden Automatismen aus, einfache Spielzüge die über die Saison gesehen klaglos funktionierten, erwiesen sich als potentielle Stolpersteine. Ebental wiederum dachte selbst nicht daran, irgendwelche Geschenke zu verteilen. So blieb das Spiel lange ohne besondere Höhepunkte.

Reichenau dominiert und muss doch froh über den knappen Sieg sein

Nach einer halben Stunde stand wieder einmal Arnold Freissegger goldrichtig. Der überlegen Führende der Torschützenliste fügte seinen 18. Treffer dem persönlichen Konto hinzu, nach einer Wadl-Ecke traf Thomas Gratzl zunächst die Latte, Freissegger staubte aber schnörkellos zur mühevoll erkämpften Führung ab.

Noch vor der Pause schienen die weichen auf den Sieg gestellt zu sein. Reichenau spielte vom eigenen Strafraum nach vor, Marcel Payer bekam den Ball, legte ihn sich dabei aber zu weit vor. Das erwies sich als Glücksfall, denn so kam das Leder zu Enis Durkovic, der Stefan Janjusevic zum 2. Mal bezwang (40.). Damit ging es zum Pausentee.

Nach dem Seitenwechsel schien der Co-Leader alles im Griff zu haben. Es schien so, als ob das 3:0 nur eine Frage der Zeit wäre, Enis Durkovic erwies sich aber in dieser Phase als Chancentod und brachte den Ball aus den besten Situationen nicht im Tor unter, was sonst noch auf das Tor geballert wurde entschärfte der famose Janjusevic, der seine Gelbblauen im Spiel hielt.

Das sollte sich fast noch auszahlen. Zuerst missglückte den Gastgebern ein Klärungsversuch, der Emil Daliposki vor die Füße fiel. Der Angreifer zeigte sich nicht überrascht und nützte das Gastgeschenk zum aus dem Nichts kommenden Anschlusstreffer. Thomas Gratzl nützte in der folge den Matchball nicht, so musste Trainer Florian Zuschlag noch einige bange Momente überstehen, ehe der Sieg in trockenen Tüchern lag. Ebental hatte im Finish noch zwei Möglichkeiten, einmal reklamierten die Sattnitzkicker heftig Elfmeter. Die Pfeife von Emanuel Kulterer blieb aber stumm.

Reichenau überwintert damit fast sicher auf Rang zwei- Friesach könnte mit einem Kantersieg bei Launsdorf die Falkertkicker theoretisch noch überholen.

Stimme zum Spiel

Florian Zuschlag (Trainer Reichenau): „Wir sind jetzt einmal wirklich froh, dass wir unsere Akkus wieder aufladen können. Wir waren zwar besser, aber nachdem wir so viele Chancen vergaben, hätten wir uns auch über ein 2:2 nicht beklagen dürfen.“

Die Besten: Marcel Payer & Stefan Pertl (Beide R/DM) bzw. Stefan Janjusevic (Tor)


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