Beim ASV St. Margarethen/Lav. kämpfte man im Herbst ein wenig mit Motivationsproblemen

Der ASV St. Margarethen im Lavanttal ging als Absteiger aus der Unterliga Ost in die neue Meisterschaft der 1. Klasse D und lieferte eine durchwachsene Hinrunde ab. Klar, dass es nach dem Abstieg nicht leicht war die Mannschaft zusammenzuhalten bzw. zu motivieren, doch am Ende gelang es mit neun Siegen doch ein passables Ergebnis zu erreichen. Man überwintert jetzt am guten siebenten Tabellenplatz und mit einer guten Rückrunde ist sicher noch ein Sprung nach vorne möglich.  

Schweres erstes Halbjahr nach dem Abstieg

"Als Absteiger aus der Unterliga Ost ist es nicht immer ganz leicht den Fokus und auch die Konzentration der Spieler aufrecht zu halten", sagt Thomas Brezina, Trainer des ASV St. Margarethen/Lav. und ergänzt: "Durch den immer steigenden Druck für Vereine, aus wirtschaftlicher- und auch administrativer Seite – KFV, war es sehr schwierig, die Spieler wie auch die Funktionäre und Mitarbeiter zu begeistern. Als sehr junge Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 21 Jahren hatten wir so unsere Probleme. Nach einem guten Start haben wir es nicht geschafft, die Konstanz in unser Spiel zu bekommen."

Sieg gegen einen Titelanwärter

"Als Highlight im Herbst sehe ich den Sieg gegen Eisenkappel. Hier haben wir mit Mut zu Veränderungen und mit der richtigen Einstellung wieder in die Spur gefunden. Die Niederlagen gegen den SV Bad St. Leonhard und den SV Lavamünd taten uns hingegen wirklich weh. Mit 9 Siegen und 7 Niederlagen ist es ein lachendes und ein weinendes Auge aus dem Herbst mitzunehmen. Das weinende Auge wegen der unnötigen Niederlagen, wo wir leider nicht als Mannschaft aufgetreten sind und das lachende, weil wir mit sieben Punkten Rückstand nicht allzuweit weg sind, um noch die ersten 3 zu ärgern", sagt der Trainer.

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Foto (Sobe): Blickt auf schwierige Monate zurück: Trainer Thomas Brezina

Mannschaft muss an einem Strang ziehen

"Wichtig ist für mich als Trainer, wie wächst die Mannschaft? Was ist sie bereit zu geben? Was will man lernen? Wie treten wir im Frühjahr auf? Wenn alle an einem Strang ziehen, wird am Tagesende auch wieder die Sonne für uns scheinen!"

Keine Kaderveränderungen geplant

"Derzeit ist im Bereich Transfers nichts geplant bzw. spruchreif. Wir fahren von Mi. 26.2. bis Sonntag 1.3. nach Jesolo/Italien auf ein Trainingslager. Hier wollen wir den spielerischen Feinschliff uns holen, damit wir mit Power und Spielfreude unsere Gegner beeindrucken."

Vorschau

Am 1. und 2. Februar findet der 4. Joma Hallen-Nachwuchscup statt.

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