Keine Geschenke- Kühnsdorf wirft alles in die Waagschale!

Der SK Kühnsdorf beendete den Herbst zwar an letzter Stelle, hat aber auch ein Spiel weniger als die davor knapp klassierten Lokalrivalen SV Griffen und die DSG Klopeiner See. Die ausstehenden zwei Spiele nehmen die Jauntaler für die Mannschaftsentwicklung her, durch das Aussetzen des Abstiegs gibt es keinen Druck.


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Kühnsdorf-Coach Gerald Eberhardt will in den beiden ausstehenden Spielen nichts abschenken. Foto: SK Kühnsdorf

Trainer Gerald Eberhardt plant bereits für den Trainingsstart am 20. Mai, trommelt die Spieler zusammen, überprüft das Heimtraining und vermeldet in der langen Pause keine Abgänge: “Es hat niemand aufgehört, oder sich abgemeldet.” Kühnsdorf geht also davon aus, den vollen Kader zur Verfügung zu haben und diesen (inklusive drei Legionäre) auch einzusetzen.

Kampf um neue Verträge- gerade gegen Eisenkappel

Auch wenn in der Tabelle nichts mehr passieren kann, ein Schaulaufen sind die ausstehenden Spiele gegen Eisenkappel und Griffen keineswegs, wie Eberhardt bestätigt. “Mit der 90%-Regel wären wir zum Abstieg verdammt gewesen, obwohl das Spiel gegen den direkten Konkurrenten Griffen noch ausstand”, schüttelt Eberhardt über die aus seiner Sicht “missglückte 90%-Regel” den Kopf. “Eigentlich hätte die Saison ohnehin völlig annulliert werden müssen, also auch keine Aufsteiger gebgen dürfen.”

Gegen Eisenkappel will Eberhardt “volles Rohr” spielen lassen, den neuen Legionären auf die Beine schauen und gegebenenfalls Nachjustierungsbedarf notieren. Im laufenden Transferfenster wurde noch kein Spieler verpflichtet, Eberhardt schließt aber weitere Transfers nicht aus. “Dafür haben die zwei Spiele dann doch noch irgendeinen Sinn, weil sportlich gesehen lässt sich darüber nach der langen Pause trefflich diskutieren.”

Der Verein selbst überstand die COVID-Lockdowns gut, hatte aber zu kämpfen, nunmehr blickt man im Jauntal wieder frohgemut in die Zukunft.