Bad St. Leonhard geht mit gezielten Verstärkungen auf Punktejagd!

Der SV Bad St. Leonhard geht mit einem neuen Quartett in die Saison und gilt in der Szene so etwas als Geheimfavorit in einer wohl sehr schwer ausrechenbaren 1. Klasse D. Daneben verbreiterten die Lavanttaler ihren Kader über die eigene U17. Zum Abschluss der Vorbereitung glänzt die Truppe von Daniel Münzer wieder einmal im KFV-Cup.

 

Kader wurde verstärkt und verbreitert

Maximilian Stoni (St. Stefan), Alexander Maier (WAC/U17), David Pabst und Michael Rabensteiner (beide Obdach) in die neue Saison und sollen das Qualitätslevel etwas anheben. Raphael Hasler und Martin Penz hängten ihre Boots an den Nagel, wie Trainer Daniel Münzer erzählt.

Damit ist es aber kadertechnisch nicht getan, St. Leonhard löste die U17 auf und 10 Spieler rücken in die Kampfmannschaft auf, bzw. spielen fortan im Challenge-Team. “4-5 der Youngster können sich regelmäßig für die Kampfmannschaft empfehlen”, so Münzer.

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Hofft auf eine gute Saison: Daniel Münzer (Foto KK)

Noch keine klaren Ziele, im Cup seit zwei Jahren ungeschlagen

Aus Sicht von Münzer lief die Vorbereitung durchwachsen an, das Blatt wendete sich aber zum Guten und mittlerweile ist man im Lavanttal sehr optimistisch was die neue Spielzeit anbelangt. Konkrete Ziele hat St. Leonhard einmal keine, “aber das 1. Drittel sollte schon möglich sein”, spekuliert Münzer. Als Konkurrenten sieht er vor allem Tainach, Lavamünd und eventuell auch Haimburg. “Letztendlich wissen wir erst nach ein paar runden, wer wo steht.”.

In der ersten Runde wartet St. Margarethen/L. auf fremden Geläuf auf die St. Leonhard. “Das ist eine junge, attraktive, sehr schwer ausrechenbare Truppe”, ist Münzer gewarnt, will aber dennoch drei Punkte. Einen bemerkenswerten Sieg gab es bereits in der noch jungen Saison, St. Stefan wurde im Cup mit 5:0 heimgeschickt. Auch wenn der Gegner nicht komplett und sichtlich müde war, eine willkommene Motivationsspritze für das Team von Münzer, der darauf hinweist “dass wir nun schon zwei Jahre im Cup ungeschlagen sind.” Für ein Team der 1. Klasse sehr bemerkenswert.