Globasnitz´ blütenreine Weste blieb auch gegen Kühnsdorf sauber!

Vor dem Jauntalderby SC Globasnitz gegen den SK Kühnsdorf krempelten beide Vereine ihre Besatzung gehörig um. Während Globasnitz Albin Dlopst vom Nachwuchs- zum Kampfmannschaftschef beförderte, blieb in Kühnsdorf mit Gerald Eberhardt zwar der alte Trainer am Ruder, der bekam vom Vereinsvorstand das Mandat die Mannschaft komplett umzubauen.

 

Totaler Neuanfang in Kühnsdorf, anderer Focus in Globasnitz

 

In einem ausführlichen Interview erzählt Kühnsdorf-Trainer Gerald Eberhardt über die schwierige letzte Saison: „Wir hatten fast nur noch Legionäre am Platz. Mit dieser Mannschaft konnte sich keiner mehr identifizieren.“ Er kam im Winter zu den Jauntalern und spielte die Saison fertig. Für eine weitere Zusammenarbeit „gab es meinerseits eine Absprache mit dem Vorstand, dass wir einen Kader mit Spielern aus der Region zusammenstellen.“ Das hoben die Kühnsdorfer und stehen mit dieser neuformierten Truppe mit 6 Punkten nicht schlecht da.
In Globasnitz änderte sich am Spielersektor nicht so viel wie beim Gegner. Christian Sablatnig verließ Globasnitz als Trainer in Richtung Klagenfurter Austria, Mathias Müller ging zu Kühnsdorf. Die Abgänge wurden kompensiert, dafür haben sich die Zielsetzungen verschoben wie Trainer Albin Dlopst erzählt: „Voriges Jahr befand sich das Team in einem permanenten Abstiegskampf. Das sind schwierige Phasen um junge Spieler einzusetzen und zu entwickeln. Das ist heuer in der 1. Klasse anders, zwei bis drei 17-jährige sollen immer zum Einsatz kommen.“

Ereignisarme erste Hälfte

Im Spiel selbst war lange nicht viel am Platz los. Globasnitz bemühte sich um Territorium & Ballbesitz, zahlreiche Eigenfehler vereitelten aber mit einer Ausnahme fällige Großchancen. Einmal fand die Offensivabteilung fehlerfrei die Lücke durch die Kühnsdorfer Abwehr, Goalie Anel Sandal machte diese famos zunichte, hielt einen „100er“.

Zwei Standards genügen zum Triumph

Im zweiten Durchgang setzte sich das Geduldsspiel zunächst fort, ehe in der 57. Minute endlich der Bann gebrochen war. Bei einem Freistoß stieg Mario Hutter am höchsten in die Lüfte und köpft zum 1:0 ein! Matevc Struc schnappte sich wenige Minuten später für einen Freistoß an der Mittellinie das Leder, sah Anel Sandal zu weit vor seinem Tor postiert und trifft aus unmöglicher Entfernung (57.)! Dieses 2:0 pickte dann auf der Anzeigetafel fest, obwohl Globasnitz noch einige Chancen erhielt, den Score zu erhöhen.

Die Besten Matevc Struc (IV) Jonas Sadjak (AV) bzw. Matthias Müller (DMF)

Albin Dlopst (Trainer Globasnitz): „Wir haben einen guten Mix aus Routine und Jugend und eine sehr torgefährliche Innenverteidigung. Wir wollen um den Titel mitspielen und haben den nächsten Schritt dafür gesetzt. Im Sommer mussten wir den Burschen zuerst einmal den Kopf wiederaufrichten.“

Gerald Eberhardt (Trainer Kühnsdorf): „Unter Umständen wäre ein Punkt heute möglich gewesen. Letztlich waren wir heute bei einem Titelfavoriten, wenn wir gegen die direkte Konkurrenz punkten können wir unser Ziel- einen Mittelfeldplatz- erreichen.“

 

DAZN: Champions & Europa League, Top-Fußball live - jetzt Gratismonat starten


Trainingslager buchen

Organisierte Trainingslager bei Ligaportal
buchen

Fußball-Tracker

Gewinner der Runde

Jakob Ebner vom ASKÖ Gmünd 1b  hat 1 Kiste Villacher Bier gewonnnen. Er hat bundeslandweit in Kalenderwoche 38 die meisten Stimmen bei der Wahl zum Spieler der Runde erhalten. Der Gewinner möge sich bitte binnen einer Woche per E-Mail an ktn@ligaportal.at wenden, um seinen Preis einzulösen.

Villacher Bier

Folge uns auf Facebook

Top Live-Ticker Reporter

Top Nachwuchs-Reporter