2:1 in Eitweg! Kühnsdorf auf dem Vormarsch!

Der SK Kühnsdorf/Klopeinersee blickt bis zu dieser 8. Runde auf eine durchaus passable Saison zurück. Mit den Abstiegsrängen hat diese neuformierte, junge Truppe nichts zu tun, umgekehrt fehlt nicht viel auf das vordere Tabellendrittel. Um diesen Verlauf zu prolongieren, musste beim SV Eitweg ein Sieg her. Die Lavanttaler wiesen einen katastrophalen Start auf, stecken tief im Kampf um den Klassenerhalt fest.

 

Bei Eitweg gab es im Sommer einige personelle Veränderungen, die bislang noch nicht so recht greifen wollen. Gerade mal vier Punkte gab es in den ersten sieben Runden, kein Wunder, dass bei den Lavanttalern die Alarmglocken schrillen.

Kühnsdorf steht sich selbst im Weg

Die Verunsicherung der Gastgeber war spürbar, Kühnsdorf übernahm sofort das Kommando und spielte sich Chance um Chance heraus. Im Laufe des Spieles sollte der Aluminim-Zähler auf fünf Treffer hochschnellen, gleich zweimal war Julian Völz der Unglücksrabe, dem der Torjubel im Halse stecken blieb.
In der 19. Minute trugen die unermüdlichen Offensivbemühungen doch erstmals Früchte. Sascha Lassnig bewies nach einer Maßflanke von Sanjin Dziho Köpfchen und ließ Torhüter Stefan Kucher keine Chance. Dann ging es wieder munter weiter mit dem fröhlichen Vergeben von Chancen- und das rächte sich. Einen Weitschuss von Serkan Aslan ließ Goalie Anel Sandal passieren und Eitweg kam aus dem Nichts heraus zum Ausgelich!

Die starke Phase von Eitweg blieb unergiebig, Kühnsdorf schafft noch den Sieg

Nach der Pause kam Eitweg wie verwandelt aus den Kabinen, drückte nun seinerseits auf die Führung. In dieser Phase bewies die Kühnsdorfer Defensive Konzentration und hatte bei der einen oder anderen Situation das Glück des Tüchtigen. Aus der Druckphase kam nichts Zählbares heraus und Sanjin Dziho enteilte für die Farben der Gäste sämtlichen Konkurrenten auf der linken Seite und schloss aus 20 Metern zur abermaligen Führung ab (57.).

Kühnsdorf blieb überlegen, stellte sich aber in der Schlussphase vor dem Tor ungeschickt und glücklos an. Da gab es zwei Lattenschüsse in Serie und Pascal Karner verfehlt aus einem Meter das Gehäuse. So musste Trainer Gerald Eberhardt bis zum Schluss zittern, ehe er mit seinen Schützlingen über den 3er jubeln konnte.

Die Besten: Keiner bzw. Julian Völz (DM) Sanjin Dziho (LM)

Gerald Eberhardt (Trainer Kühnsdorf): „Ich bin ehrlich sehr sehr froh über diesen Sieg. Wir hatten heuer schon einmal eine Situation wo wir als klar bessere Truppe noch ganz zum Schluss uns selbst um die Früchte brachten. Jetzt freuen wir uns auf den Nachtrag gegen Tainach- wir waren beim Spielabbruch im Sommer eigentlich das klar bessere Team.“

 

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