DSG Ferlach siegt im Torfestival bei der SG Haimburg/Völkermarkt mit 6:3!

Die DSG Ferlach startete suboptimal in die laufende Saison galt so etwas wie eine unberechenbare Konstante. Bei der SG SV Haimburg/VST Völkermarkt 1b wiederum standen die Zeichen sehr schnell auf Abstiegskampf. In der 10. Runde trafen die beiden Teams in der 1. Klasse D aufeinander und aufgrund vier Spielen ohne Niederlagen in Folge galten die Gäste als Favoriten.

 

3:0 nach drei Minuten- rekordverdächtiger Start der DSG- die Gastgeber schlagen zurück

Schiedsrichter Martin Begusch wähnte sich wohl vorerst beim Handball, als er im wortwörtlichen Minutentakt Ereignisse in sein Ref-Buch eintragen musste.

1. Minute: Marcel Schmautz verwertet einen Stanglpass.
2. Minute: Wiederum ein Stanglpass, diesmal stand Routinier Daniel Canzi goldrichtig.
3. Minute: Luca Rauscher sieht Tormann Miha Grudnik zu weit vor seinem Gehäuse und überlupft ihn.

Die Gastgeber wurden da von einem Angriffsfurioso förmlich überrollt, schmissen aber ihre Nerven nicht weg. Die Folge war, dass Ferlach sehr früh ein wenig den Schongang einlegte und Haimburg/Völkermarkt mitspielen ließ. Das hatte Folgen.

Das 1:3 durch Robert Gradisnik hatte Ferlach noch selbst zu verantworten, entsprang einem klaren Abwehrfehler. Das 2:3 kurz darauf spielten die Gastgeber dafür schön heraus, Mitija Petrej brachte sein Team wieder in Schlagdistanz und daraus schöpften alle neues Selbstvertrauen.

Die größere Klasse setzt sich durch

Zehn Minuten vor der Pause verwandelte Daniel Canzi einen Elfmeter, die DSG ging mit einem 2-Tore-Vorsprung in die Kabinen. In der Pausenansprache schärfte Trainer Horst Seidl seinen Männern ein, es weiter wie nach Spielplan besprochen über die Seiten zu versuchen. Mit diesen in Erinnerung gerufenen Anordnungen starteten die Gäste mit einer Blaupause zum 1- und 2:0, von diesem 2:5-Rückstand erholte sich Haimburg/Völkermarkt nicht mehr.

Traumtor zum 2:6 und Runterspielen des klaren Siegs

Frank Hübl hatte in der 76. Minute einen dieser raren Momente in einer Amateurkarriere, wo man sich als Lionel Messi fühlen durfte. Er nahm einen Ball mit der Brust herunter und versenkte diesen volley in die Kreuzecke am schon bemitleidenswerten Miha Grudnik vorbei zum 6:2! Im Finish konnte die Heimelf noch Ergebniskosmetik betreiben.

Die Besten: Niemand bzw. Frank Hübl (MF) Daniel Canzi (St)

Horst Seidl (Trainer DSG Ferlach): „Jetzt wo wir alle Spieler dabei haben, sind wir in der Spur. Wir sehen uns schon im vorderen Drittel in dieser starken 1D.“

 

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