Klarer 3:0-Sieg von St. Margarethen/Lav. im Namensderby über St. Margarethen/Ros.

Der ASV St. Margarethen/Lavanttal ist eines von nur noch zwei Teams in der 1. Klasse D das in der laufenden Saison noch nie remisierte (das zweite ist Mittlern). Die Lavanttaler sind nach Startproblemen gut in der 1. Klasse D angekommen. Der SV St. Margarethen/Rosental blickt auf eine bislang durchwachsene Saison zurück, lag vor dem Spiel nur an 13. Stelle schwebt aber dennoch nicht in unmittelbarer Abstiegsgefahr.

 

Ereignisarme erste Halbzeit

Die erste Halbzeit bot wenig Höhepunkte. Die Gastgeber standen vom Gegner zu weit weg, kamen nicht in den Spielfluss und die Gäste aus dem Rosental dominierten das Mittelfeld. Aus diesem Übergewicht schlugen sie aber kein Kapital, fünf Meter vor dem 16er gingen den Gästen die Ideen aus. Der einzige Hochkaräter in der ersten Halbzeit blieb so den Heimischen überlassen, Lukas Tatschl verabsäumte es, seine Farben in Front zu bringen.

St. Margarethen/Lav. legt einen Gang zu. Doppelschlag entscheidet das Spiel

ASV-Trainer Thomas Brezina besprach einiges mit seinen Kickern beim Pausentee und diese ließen Taten folgen, erhöhten die Taktzahl, gingen konsequenter in die Zweikämpfe, ließen den Ball schneller laufen. Schon sehr bald erwies sich die höhere Intensität als erfolgsweisendes Mittel, in der 50. Minute wird Max Stoni alleine auf das von Fabian Kriessmann gehütete Tor geschickt. Der Offensivspieler legte sich für den eigenen Abschluss den Ball aber zu weit vor, brachte ihn aber von der Linie noch zur Mitte, wo Mathias Tatschl problemlos aus kurzer Distanz verwerten konnte. Nur zwei Minuten später auf der linken Seite- wieder Max Stoni mit einem Stanglpass auf Kapitän Daniel Schrammel, wieder Tor! Binnen zwei Minuten war die Sache de facto entschieden.

Die Gastgeber spielen ihren Stiefel souverän runter

Der ASV hatte nach dem 2:0 keine Probleme das Resultat trocken runter zu spielen. Gäste-Trainer Peter Reinwald fehlten sichtlich die Alternativen von der Bank, musste fast durchgehend seiner Startelf vertrauen. Die Rosentaler versuchten aufzumachen und nahmen mehr Risiko. Chancen konnten sie sich aber keine erspielen und fingen sich im Finish aus einem Konter noch das 0:3 durch Lukas Tatschl ein.

Die Besten: Sebastian Tripolt (IV) Christoph Joham (RM)

Thomas Brezina (Trainer und Sektionsleiter ASV St. Margarethen): „Wir haben eigentlich schon vor zwei Jahren mit dem Umbau begonnen, unser ältester Spieler am Platz ist 25, dafür ware vier 17+4-Spielberechtigte auf dem Bericht. Wir sind nun in der 1. Klasse angekommen und machen uns überhaupt keinen Druck sofort wieder aufzusteigen.“

 

 

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