Klopein vs Kühnsdorf: Ein X das niemanden weiterhilft!

Die DSG Klopeiner See spult eine schwierige Saison ab. Nach vorne läuft es zäh, nach hinten bringt das Team von Karl Sommerauer ein Gegentreffer vorübergehend aus dem Konzept. Dennoch hält die Truppe den Anschluss an das Mittelfeld wofür der gestrige Gegner SK Kühnsdorf/Klopeinersee noch kämpfen muss. Das direkte Lokalderby endet mit 2:2

 

Klopeiner See erwischt den besseren Start

Die ersten 10 Minuten gehörten noch den Gästen, danach übernahmen die Gastgeber aber das Kommando. Albin Besic und Zan Kramar vergaben aus vielversprechender Position. Der Druck bleib auf die Gäste aufrecht, dennoch konnte das Team von Gerald Eberhardt bis zur Pause die 0 halten.

Ein 2:0 reicht nicht für den Sieg

Nach dem Seitenwechsel konnte Klopeiner See die Chancenüberlegenheit auch in die nötigen Tore ummünzen. Es war ein klassischer Doppelschlag, der die Heimischen vorerst auf die Siegerstraße brachte. Dem 1:0 ging ein Stellungsfehler der Kühnsdorfer Abwehr voraus, Besic ergatterte die Kugel nach einen langen ball durch die 4er-Kette und konnte mit einem scharfen Außenristschuss in die kurze Ecke Torhüter Dominik Durchschlag überraschen.

Nur zwei Minuten später scheppert es neuerlich im Gästetor. Besic konnte an der Mittellinie den Ball erkämpfen, seine schöne Spielverlagerung durch die Schnittstelle auf die linke Seite fand in Tobias Jernej einen Abnehmer, der alleine auf Torhüter Durchschlag lief und den überlupfte. Nach dem 2:0 verabsäumte Klopein den Sack zuzumachen, es sollte sich rächen.

Kühnsdorf kam durch ein kurioses Eigentor wieder in das Spiel zurück. Rastoka Svetozar will ausputzen und trifft den Ball aus rund 20 Metern so unglücklich, dass er hoch genau über Keeper Fabian Rabinig in das Tor fällt. Kommentar Karl Sommerauer: „Das kann man 100x absichtlich so versuchen und es wird nie gelingen!“

Pech also für Klopeiner See und nun bekamen die Gäste eine zweite Luft, eine gewisse Konfusion machte sich bei den Gastgebern breit. Diese nützte Kühnsdorf zum Ausgleich. Der Ausgleich selbst resultierte aus einem leicht zu vermeidenden Freistoß- dieser wird dann noch von der Mauer abgefälscht. 2:2 also und noch 10 Minuten zu spielen.

Die letzte Chance im Spiel gab es für Klopeiner See. Der eingewechselte Mladen Ilic läuft alleine auf Durchschlag zu, schießt den Keeper aber an. So bleibt es beim Remis im Lokalderby, das niemanden so recht weiterbringt.

Stimme zum Spiel:

Karl Sommerauer (Trainer Klopeiner See): „Solche Spiele kannst sogar noch verlieren, wenn alles ganz dumm läuft. So gesehen nehme ich den Punkt. Bei uns breitet sich leider regelmäßig Konfusion aus, wenn wir einen Gegentreffer erhalten. Daran müssen wir arbeiten.“

Die Besten: Lukas Kraiger (ABli) Tobias Jernej (MFli) bzw. Dominik Vallant (IV) Sebastian Gaber (St)

S2F: Bitcoin auf dem Weg zu 100.000 $ bis Ende 2021?