6 Punkte in 40 Stunden! Lavamünd stoppt Mittlern!

Der SV Lavamünd war das Team des Wochenendes im Kärntner Unterhaus. Die Elf von Horst Friesacher bezwang am Freitagabend sensationell auswärts ASKÖ Mittlern beim Wiederholungsspiel und sicherte sich mit einem etwas glücklichen 2:1 beim SK Kühnsdorf/Klopeinersee nicht einmal 40 h später alle Möglichkeiten in der Tabelle ganz vorne mitzuspielen.

 

Sensation in Mittlern

Beim ersten Anlauf steuerte Mittlern auf einen aalglatten Heimerfolg hin, führte bereits mit 2:0 und Lavamünd hatte keinerlei Chancen selbst die Abwehr der Huber-Truppe zu gefährden. Der wetterbedingte Abbruch und die sich damit ergebende Chance auf eine Neuaustragung erwies sich als Glücksfall, Glück das die Mannschaft natürlich erst selbst am Schopfe packen musste.

Lavamünd trat bei dieser 2. Chance ganz anders auf. Nah am Mann, selbst spielfreudig, aggressiv und Chancen generierend. Mittlern war sichtlich überrascht vom Potential der Gäste und ehe sie sich versahen, stand es nach einem Triple-Schlag gleich 0:3. Das erste Tor nach einem doppelten Übersteiger wo der dritte- in dem Fall Thomas Pucher schießt, gelingt nicht alle Tage. Der zweite Treffer durch Manuel Ninaus entsprang einem Pass aus der tiefe, der dritte (wiederum Pucher) einem Stanglpass von Thomas Tratar. Schlanke neun Minuten genügten, um Mittlern beinahe gleich viele Treffer zuzufügen, wie es den anderen Teams in 810 gelang. In der zweiten Hälfte drückte wohl Mittlern auf das Tor von Kevin Pucher, mehr als zwei Anschlusstreffer durch Robert Matic (83. 90.) wollten aber nicht gelingen und so war die Sensation perfekt: Mittlern war geschlagen, die blütenweise weste wurde den Jauntalern als letztes Team des KFV-Unterhaus’ ausgezogen.

Arbeitssieg in Kühnsdorf

Nicht einmal 40 Stunden später rückte Lavamünd zur regulären 11. Runde nach Kühnsdorf aus. Das Wetter war nicht herzerwärmend, der Boden tief gleichwohl bespielbar, der Gegner gut auf Lavamünd eingestellt. Mit der 1. Aktion ging Kühnsdorf bereits in Führung, als die Lavamünd-Defensivreihe einen Ball schlecht klärte und Fabijan-Rio Igerc parat stand.

Der Ausgleich folgte zwar rasch, Thomas Pucher traf nach Pass in die Tiefe mit Links in die lange Ecke, dennoch blieb Kühnsdorf in der 1. Hälfte die bessere Mannschaft. Nach dem Seitenwechsel bauten die Gastgeber allerdings ab, die Partie wurde allgemein etwas ruppiger, Robert Blazevic (56./K.) sah den gelbroten Karton. Mit dieser numerischen Überlegenheit wuchs auch die Dominanz der Gäste, die Kühnsdorf nun nach und nach in die eigene Hälfte einschnürten. Aber Tor wollte keines mehr gelingen, bis Thomas Pucher in der 89. Minute zu einer Ecke antrat. Sein Ball wurde so abgefälscht, dass ihn der unglückliche Kühnsdorf-Goalie Dominik Durchschlag selbst in das eigene Tor schlug. Etwas „Fettn“ also für Lavamünd, das in der Nachspielzeit durch Matteo Stempfer noch eine 100%ige Chance vergab.

Stimme zu den Spielen
Horst Friesacher (Trainer Lavamünd): „Wir waren gegen Mittlern viel besser als im ersten Spiel. Durch diesen klaren verlauf haben sie uns wohl ein bisschen unterschätzt. Das zweite Spiel in Kühnsdorf war für uns sehr hart, der Gegner war lange ausgezeichnet eingestellt.“

Die Besten (Lavamünd/beide Spiele): Sebastian Rappitsch (Vt.) Herbert Skubel (Mf) Thomas Pucher (St.) Manuel Ninaus (RMf)