Eisenkappel schafft die Pflicht in Klopein!

Der FC Eisenkappel löste seine Pflichtaufgabe und gewann bei der DSG-Mc-Donald’s Klopeiner See nach Anlaufschwierigkeiten in einem Geduldspiel doch noch sicher mit 3:0. Da die Elf von Bernhard Starz sowohl noch gegen Lavamünd als auch noch gegen Mittlern spielt hat sie es selbst in der Hand sich aus eigener Kraft zum Herbstmeister zu küren.

 

Auf dem engen Platz von Stein im Jauntal gab es schon seit Kickergenerationen Probleme für jene Teams, die auf viel Platz und Raum setzten und bevorteilten kampf- und zweikampfbetonte Truppen. Nun in der 1. Klasse kann man sich die letzteren Tugenden eigentlich von allen Teams erwarten- und dennoch genießt Klopein einen nicht zu unterschätzenden Heimvorteil.

Defensives Klopein setzt Eisenkappel lange zu

Eisenkappel waren die besonderen Umstände natürlich bekannt und stellte sich auf ein Geduldsspiel ein. „Wenn das 1:0 fällt, dann werden wir die Räume bekommen“, analysierte Trainer Bernhard Starz- er sollte recht behalten aber bis es so weit war erwies sich das Spiel als harte Probe. Klopeiner See wurde zwar nie selbst richtig gefährlich, was aber nicht an der grundsätzlichen Harmlosigkeit, sondern vielmehr an der defensiven Disziplin von Eisenkappel lag, das nie hinten zum experimentieren begann.

In dieser Phase gab es zwei gute Chancen für Eisenkappel nach Flanken - sowohl Niko Smrtnik als Florian Opietnik köpften aber drüber. Bis zur Pause fiel kein Treffer, auch nach dem Seitenwechsel hieß der Spielstand lange noch 0:0.

Geduld bringt Rosen

Nach 65 Minuten bekamen die Gäste einen Elfmeter zugesprochen. Stefan Opietnik wurde von der Seite umgeschnitten, da sich das Foul im Strafraum abspielte, gab Schiedsrichter Jürgen Fischer folgerichtig Elfmeter. Der Gefoulte trat selbst an und widerlegte einmal mehr die alte Fußballerregel wonach der Gefoulte nicht selbst schießen soll – er verwertet zur mühsam errungen wenngleich deshalb nicht minder verdienten Führung.

Recht kurz darauf fiel mit dem 2:0 die Entscheidung, Tine Tramte ging rechts durch suchte selbst den Abschluss, Torhüter Fabian Rabinig konnte aber vorerst noch klären. Aber es entstand ein Getümmel, bei dem Tramte nochmals zum Ball kam und nun zog er jubelnd ab. Das war die Entscheidung, einen schönen Treffer gab es noch kurz vor dem ende, als die beiden Opietnik-Brüder eine entzückende Co-Produktion auf den rasen zauberten.

Klopeinersee bleibt auf einem Nichtabstiegsplatz, muss aber langsam aufpassen nicht nach ganz hinten durchgereicht zu werden. Eisenkappel spielt noch gegen Kühnsdorf, Lavamünd und im Nachtrag gegen Mittlern. Die Starz-Truppe hat den Herbstmeistertitel somit in eigener Hand.

Stimme zum Spiel

Bernhard Starz (Trainer Eisenkappel): „Meine Burschen bewiesen Geduld und Disziplin. Klopein hat es uns sehr schwer gemacht.“

Die Besten (Eisenkappel): Tine Tramte Niko Smrtnik (beide RVt//Mf)


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