Vereinsbetreuer werden

Lavamünd entscheidet Torfestival in Haimburg für sich!

SV Haimburg
SV Lavamünd

SV Haimburg und Lavamünd lieferten sich ein spannendes Spiel, das 3:4 endete. Haimburg konnte ein zwischenzeitiges 1:3 egalisieren, ehe im Finish dann doch Lavamünd die Nase knapp vorne behielt. Beide Teams werden somit ein bisschen im Tabellenniemandsland überwintern. 



Haimburg gibt etwas überraschend eine frühe Führung aus der Hand

Die Heimischen gingen aggressiv zur Sache, dominierten von Beginn an Lavamünd klar. Die Führung ließ nicht lange auf sich warten, Mathias Aichwalder flankt, die erste Direktabnahme geht noch an die Stange, aber Goalgetter Sandro Seifried steht wieder einmal goldrichtig (10.). Bis zur 25. Minute blieben die Gäste weitgehend harmlos.

Lavamünd konnte sich aus der Umklammerung langsam befreien, überstand zwei Möglichkeiten durch Pascal Bierbaumer und schlug kurz vor der Halbzeitpause aus dem Nichts zweimal zu: Zuerst konnte Lavamünd den Ball erfolgreich im Strafraum behaupten und Thomas Pucher kam zu einem Kopfballabschluss (41.). Nur drei Minuten später stellte Christopher Mikula den Spielverlauf auf den Kopf, als er nach einem gewonnenen Pressball das Arbeitsgerät in der Hälfte der Haimburger bekam und allen auf und davon lief. Vor dem Tor behielt er die Nerven. Damit ging es in die Kabinen, Lavamünd erwies sich als sehr effizient. 

Haimburg egalisiert ein 1:3 und steht dann doch mit leeren Händen da

Die zweite Halbzeit bot ein Spiegelbild vom ersten Durchgang. Haimburg wirkte stärker, im entscheidenden Moment schlugen aber die Gäste zu. Zunächst Pech für Haimburg, Bierbaumer trifft bei einem Freistoß nur die Latte, der Offensivspieler scheitert später an Keeper Maximilian Schlack, ist nicht von Fortune verfolgt. Wie es geht, zeigte dann Lavamünd in der 64. Minute: Schneller Konter über Mikula, alle Verteidiger wurden stehen gelassen und der freigespielte Thomas Pucher konnte in Seelenruhe die Kugel einschieben.

Mit dem 1:3 war das Spiel aber keineswegs vorentschieden. Fast vom Ankick weg kam Haimburg zum Anschlusstreffer, nach einem Strafraumgetümmel ging der Ball an Freund und Feind vorbei in das Tor von Schlack. Mathias Aichwalder durfte sich feiern lassen. Als dann 10 Minuten später Seifried zum zweiten Mal seine Visitenkarte abgab (und die Führung in der Torschützenliste mit 17 Treffern übernahm), dachten nicht wenige an das ganz große Comeback von Haimburg (74.).

Die Elf von Michael Hansche war aber an diesem Nachmittag nicht vom Glück verfolgt, wobei sich in den nächsten Minuten Lavamünd wieder zusehends erfing. Für die Entscheidung im 7-Tore-Spektakel sorgte Sebastian Rappitsch mit einem elektrisierenden Alleingang. Er ließ drei Gegner aussteigen und bezwang Florian Glaboniat zum vierten Mal. Diesmal konnte Haimburg nicht mehr zurückkommen. 

 

Mit diesem Sieg zog Lavamünd an Haimburg vorbei auf Platz sechs. SV Haimburg fiel auf die siebte Tabellenposition.

Während Haimburg am kommenden Sonntag SAK Klagenfurt 1b empfängt, bekommt es SV Lavamünd am selben Tag mit SC Globasnitz zu tun.

Stimme zum Spiel
Horst Friesacher (Trainer Lavamünd): "Natürlich spielte es uns in die Hände, dass wir zweimal kurz vor der Pause trafen. Aber meine Mannschaft steckte auch das 3:3 nochmals weg. Die Hinrunde war von Höhen und Tiefen geprägt, in den letzten beiden Spielen sind wir aber wieder als echte Mannschaft aufgetreten."

Die Besten: Seifried (St.) bzw. Mikula (St.) & Borut Vrhnjak (IV)

1. Klasse D: SV Haimburg – SV Lavamünd, 3:4 (1:2)

  • 10
    Sandro Philipp Seifried 1:0
  • 41
    Thomas Pucher 1:1
  • 44
    Christopher Juergen Mikula 1:2
  • 64
    Thomas Pucher 1:3
  • 66
    Mathias Lukas Aichwalder 2:3
  • 74
    Sandro Philipp Seifried 3:3
  • 80
    Sebastian Rappitsch 3:4