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Arbeit trägt Früchte - Obermillstatt ist bereit für den nächsten Schritt

Der SV Obermillstatt überwintert an der tollen zweiten Stelle der 2. Klasse A und natürlich ist man damit sehr zufrieden. Der große Favorit auf den Titel ist zwar die fünf Punkte vorne liegende TSU Ainet, doch sollte der Lauf der Osttiroler nicht weitergehen, werden und wollen die Kicker von Obermillstatt parat sein, um den großen Schritt zu machen.

Kontinuierliche Arbeit trägt Früchte

"Ich bzw wir sind mit dem zweiten Tabellenrang sehr zufrieden", sagt Manuel Meixner, der Trainer des SV Obermillstatt und ergänzt: "Die kontinuierliche und harte Arbeit über die letzten drei Jahre mit ausschließlich einheimischen Spielern zahlt sich aus und trägt Früchte."

Alle ziehen an einem Strang

"Die Stimmung im Verein ist sehr gut. Vorstand, Helfer, KM-Trainer, Jugendtrainer, Spieler und Kinder/Jugend bis hin zu den Eltern ziehen alle an einem Strang. Der langfristige und kontunuierliche Weg ist der einzig richtige. Es macht wirklich Spaß zu sehen, dass sich Engagement und die Leidenschaft auszahlen", freut sich der Trainer.

(Fast) alles Eigenbau

"Grundsätzlich bleibt der Kader mit allen Eigenbauspielern und Spieler aus der Region so gut wie bestehen. Einzig Alexander Ertl verlässt den Verein, um die Mannschaft des SC Mühldorf zu trainieren. Alles Gute hiermit Alexander für diese Aufgabe. Grundsätzlich gibt es kadermäßig keinen Handlungsbedarf. Die heimischen Spieler bzw. der gesamte Kader trainiert und spielt vorbildlich und hat eine super Einstellung. Jeder Einzelne hat es sich verdient zu spielen", streut Meixner seinem Team viele Rosen. "Dazu sind wir in dieser Saison im Vergleich zu den letzten zwei Saisonen endlich weitestgehend verletzungsfrei geblieben. Einzig Bernhard Huber hat sich bei einem Testspiel eine schwerere Knieverletzung zugezogen und fällt noch mindestens die ganze Saison aus. Bestmögliche Genesung hiermit und "come back stronger" Berni."

svomatrei

Foto (SV Obermillstatt): Im Herbst konnte man viele tolle Erfolge bejubeln - hier das 5:0 in Matrei

Aufstieg ist nicht das Primärziel, aber ...

" Unser Ziel vor der Saison war es oben mitzuspielen. Dass es zur Zeit der zweite Platz ist, ist sehr erfreulich und zeigt auch, dass wir auf dem richtigen Weg waren und sind. Das Ziel für die restliche Saison ist sicherlich sich in der Tabelle oben zu halten - mit dem Wissen, dass es reichlich gute Konkurenz um die oberen Tabellenplätze gibt und wirklich alles zusammenpassen muss. Der Aufstieg ist nicht das Primärziel, wird aber natürlich gern genommen, wenn es dazu kommen sollte", gibt Manuel Meixner die Marschroute vor.

"Nehmen es, wie es kommt"

"Wie glaube ich jeder wünsche ich mir, dass die Saison normal gespielt wird. Da wir aber eh nur Passagier in dieser Frage sind, gebe ich hier keine Prognose ab. Wir müssen es eh so nehmen, wie es kommt", meint der Trainer angesprochen auf die pandemische Lage. "Ainet wird im Titelkampf sicherlich schwer zu schlagen sein, doch auch sie müssen es erst zu Ende bringen. Sie haben eine gute Mannschaft und hatten einen Lauf. Wenn dieser ausbleibt, kann es auch schnell anders aussehen. Grundsätzlich finde ich die Klasse sehr ausgeglichen. Aus meiner Sicht sind auch Oberdrauburg, die Sachsenburg Kickers, Grafendorf, Baldramsdorf, St. Jakob und Gitschtal Aufstiegskandidaten", schließt Meixner ab.