Grafendorf mit glücklichem Remis zu Hause gegen Matrei II

In der 2. Klasse A stand die 14. und zugleich letzten Runde des Herbstdurchganges am Programm. Im Zuge dieser kam es am Grafendorfer Sportplatz zum Duell zwischen dem SK Grafendorf und der Lokomotive Matrei. Während Grafendorf in der letzten Runde in St. Jakob im Defereggental eine empfindliche Niederlage einstecken musste, befand sich die Lokomotive Matrei auf dem Vormarsch. Zuletzt gelangen zwei Siege in Folge. In dieser Begegnung, die von Schiedsrichter Erich Kaiser geleitet wurde, wollten beide Teams vor der Winterpause einen wichtigen Dreier einfahren.

 Matrei sehr effizient

Die Gäste aus Matrei kamen gut in dieses Spiel und kontrollierten vorerst die Partie. Die heimischen Grafendorfer versuchten immer wieder mit langen Bällen großen Raum zu überbrücken, vorest jedoch nicht erfolgreich. Es dauerte eine gute Viertelstunde bis die gut 80 Zuseher in Grafendorf den ersten Treffer zu sehen bekamen. Nach einem Angriff über die Seite legte Alexander Perry den Ball zurück und Alexander Wibmer schloss gekonnt ins lange Eck ab - 1:0 für die Gäste aus Matrei. Mit der Führung im Rücken spielte Matrei weiter auf das Tor von Grafendorf und erhöhte in der 21. Spielminute auf 2:0. Nach einer Freistoßflanke aus dem Mittelfeld war Matthias Huter zur Stelle und nickte ein. Und für den Tabellendritten aus Grafendorf sollte es noch schlimmer kommen. Nach 35 Minuten war es Martin Wibmer der nach einem Einwurf und folglichem Gestocher im Strafraum am schnellsten reagierte und den Ball zum 0:3 ins Netz beförderte. Grafendorf konnte vor der Pause noch den Kopf etwas aus der Schlinge ziehen. Philipp Fritzer verkürzte per satten Freistoß vor der Pause noch auf 1:3.

Glückliches Ende für Grafendorf

Nach der Pause musste Grafendorf mehr machen, Matrei hielt aber gut dagegen und hatte in der 55. Spielminute die Großchancen aufs 4:1, doch Wibmer vergab allein vor dem Tor. Grafendorf machte in der Folge immer mehr auf, stellte sogar auf dreier Abwehr um. Ab der 70. Spielminute wurde es turbulent, zuerst gab der Unparteiische nach einem klaren Foul keinen Elfmeter für Matrei, zwei Minuten später gab es Elfmeter für Grafendorf, nicht zu unrecht, aber für viel weniger. Den fälligen Strafstoß verwertete Philipp Fritzer souverän zum 2:3. Die Partie nun offen, Grafendorf drückte allerdings schien Matrei auch alles im Griff zu haben. Doch in der letzten Spielminute schenkte man den Sieg noch her. Nach einem leichten Ballverlust im Mittelfeld, musste Jürgen Steiner noch vor dem Strafraum das Foul ziehen. Den fälligen Freistoß haute Philipp Fritzer mitten aus Tor, der Torwart der Gäste sah nicht gut aus, und es stand plötzlich 3:3. Dies sollte auch den Endstand bedeuten.

 

Natalis Ganzer (Trainer Lokomotive Matrei): "Es war heute unglücklich für uns. Zuerst waren wir in der ersten Hälfte sehr effizient, dann verabsäumten wir selber das 4:1 zu machen. Danach hätte es Elfer für uns geben müssen, den bekamen wir aber nicht und in der Folge bekam Grafendorf einen Elfmerter. Sicher auch zu geben, aber für weniger als es bei uns war. Am Ende leisteten wir uns noch zwei Fehler, die zum Freistoß und zum anschließenden Tor führten."

 

Die Besten: Philipp Fritzer (Stürmer)  bzw. Matthias Huter (Mittelfeld)

 

 

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