Später Siegestreffer für Treffen

Der SV Treffen konnte sich im Spiel gegen den ASKÖ St. Egyden knapp und glücklich mit 2:1 durchsetzen. Glücklich deswegen weil der Siegestreffer erst in der 90. Minute fiel. St. Egyden konnte sich trotz optischer Überlegenheit kein zählbares Kapital herausholen. Treffen kann sich in der Tabelle auf Rang vier verbessern und bleibt damit auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze. St. Egyden bleibt trotz durchwegs guter Leistung in diesem Spiel weiter im hinteren Drittel der Tabelle nur auf Rang vierzehn.

St. Egyden in der ersten Halbzeit überlegen  

Die blutjunge Truppe aus St. Egyden spielt in den ersten 45 Minuten guten und ansehnlichen Fußball. Zwar geht Treffen durch ein Tor von Michael Kerschbaumer in der 16. Minute in Führung, doch dauert es nur sechs Minuten bis St. Egyden durch Manuel Voraberger der Ausgleich gelingt. Die Heimischen bleiben daraufhin  weiter überlegen, verabsäumen es aber nachzulegen. Die wenigen Chancen, die man sich erspielt bleiben ungenutzt und so geht es mit dem 1:1 Unentschieden in die Kabinen.

Zweite Halbzeit beginnt wie die erste endete

Auch im zweiten Durchgang bleibt die Heimmannschaft überlegen, aber es gelingt auch weiterhin kein Treffer. Es hätte bis zur 70. Minute den Chancen nach sicher schon 3:1 stehen können, aber so kam es wie es kommen muss. Die junge und etwas unerfahrene heimische Mannschaft gibt das Zepter aus der Hand und lässt Treffen immer besser ins Spiel kommen. Die Gäste wittern ihre Chance und setzen St. Egyden vermehrt unter Druck und so trifft Johannes Kleinbichler in der 90. Minute zum sehr glücklichen aber letztlich doch nicht unverdienten Sieg für den SV Treffen.

Johann Juritsch, Obmann ASKÖ St. Egyden: „Schade, wir waren über weite Strecken die bessere Mannschaft. Leider konnten unsere jungen Spieler den verdienten Punkt nicht einfahren und so gaben wir nicht zum ersten Mal ein Spiel in den letzten Minuten noch ganz aus der Hand. Kämpferisch brauchen wir uns keinen Vorwurf machen, das hat gepasst. Wir hätten Anfang der zweiten Halbzeit den Sack zu machen müssen, aber Tore die man nicht schießt bekommt man. Wir gehen aber den Weg mit den jungen Spielern aber sicher weiter.“

von Redaktion

 

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